Graubünden
Schweiz
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Touren
1.325
Hütten & POIs
4.049 m
Höchster Punkt
7.105
km² Fläche
Über Graubünden
Graubuenden ist der groesste und oestlichste Kanton der Schweiz und bedeckt fast ein Sechstel der Landesflaeche. Mit ueber 150 Taelern, 615 Seen und 937 Berggipfeln ist der Kanton die vielfaeltigste alpine Region des Landes. Die Landschaft reicht von mediterranem Suedbuenden mit Palmen und Kastanien bis zu den vergletscherten Dreitausendern der Bernina-Gruppe. Der Piz Bernina (4049 m) ist der einzige Viertausender der Ostalpen.
Geografisch umfasst Graubuenden das Quellgebiet von Rhein und Inn sowie zahlreiche weitere Fluesse. Der Vorderrhein entspringt am Tomasee, der Hinterrhein am San-Bernardino-Pass. Das Engadin bildet das Tal des Inn und oeffnet sich gegen Oesterreich. Die wichtigsten Regionen sind das Engadin, Davos-Klosters, Arosa-Lenzerheide, das Praettigau, das Surselva und das Misox. Der Schweizerische Nationalpark im Engadin ist der aelteste Nationalpark der Alpen.
Die Kulturlandschaft Graubuendens ist von einzigartiger Vielfalt. Als einziger dreisprachiger Kanton der Schweiz werden hier Deutsch, Italienisch und Raetoromanisch gesprochen. Das Raetoromanische, eine der aeltesten Sprachen Europas, wird in fuenf regionalen Idiomen gepflegt und ist offizielle Landessprache. Die charakteristischen Engadiner Haeuser mit ihren Sgraffito-Verzierungen, die Walsersiedlungen und die suedalpine Architektur des Misox praegen die Dorfbilder.
Die Geschichte Graubuendens ist von Unabhaengigkeit und Eigenstaendigkeit gepraegt. Der Graue Bund, der Gotteshausbund und der Zehngerichtebund schlossen sich 1471 zu den Drei Buenden zusammen, die erst 1803 der Eidgenossenschaft beitraten. Die Festungsanlagen von Bellinzona, obwohl im Tessin gelegen, schuetzten historisch den Zugang nach Graubuenden. Die Burgen Tarasp und Rhaezuens zeugen von der bewegten Vergangenheit.
Fuer Bergsteiger bietet Graubuenden ein unerschoepfliches Tourengebiet. Die Bernina-Gruppe mit Piz Palue, Piz Bernina und Piz Roseg bietet Hochtouren von Weltrang. Die Silvretta-Gruppe an der oesterreichischen Grenze lockt mit klassischen Skitouren. Das Toedi-Massiv, der Piz Kesch und der Piz Linard sind weitere bedeutende Gipfelziele. Die Klettergebiete Rätikon und Val di Mello in Suedbuenden gehoeren zu den besten der Alpen.
Die touristische Infrastruktur ist hervorragend. Die Rhaetische Bahn, UNESCO-Welterbe, verbindet mit dem Bernina Express und dem Glacier Express die Taeler. St. Moritz, Davos und Arosa gehoeren zu den bekanntesten Wintersportorten der Welt. Im Sommer erschliessen ueber 11000 Kilometer markierte Wanderwege die Region. Mountainbiking, Klettern und Wildwassersport ergaenzen das Angebot.
Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Juni bis September. Die Huetten des SAC und private Bergunterkunft bieten gute Stuetzpunkte. Das Klima variiert stark je nach Hoehenlage und Exposition. Das Engadin gehoert zu den sonnenreichsten Regionen der Schweiz. Die Bergfuehrervereiningungen bieten kompetente Fuehrung fuer alle Schwierigkeitsgrade.
Graubuenden pflegt ein aussergewoehnlich reiches Brauchtum, das von der kulturellen Vielfalt des Kantons zeugt. Die Chalandamarz-Umzuege am 1. Maerz, bei denen Schulkinder mit Glocken und Peitschen den Winter vertreiben, sind im Engadin und in der Surselva lebendig. Die Tschaeggatae im Buendner Oberland und die Silvesterchläuse im Praettigau sind weitere traditionelle Maskenfiguren. Die Tierwelt profitiert vom Schweizerischen Nationalpark: hier leben Hirsche, Steinboecke und Gaemsen in grosser Zahl, und mit Glueck kann man Baeren und Woelfe beobachten, die in den letzten Jahren zurueckgekehrt sind. Der Bartgeier wurde erfolgreich wiederangesiedelt. Die Buendner Kueche ist beruehmt: Capuns (gefuellte Mangoldroellchen), Pizzoccheri (Buchweizennudeln), Buendnerfleisch und die Engadiner Nusstorte sind kulinarische Hoehepunkte. Die Weine aus der Buendner Herrschaft, insbesondere der Pinot Noir, gehoeren zu den besten Rotweinen der Schweiz und sind weltweit gefragt.
Die jaehrlichen Veranstaltungen in Graubuenden sind vielfaeltig und spiegeln die kulturelle Reichhaltigkeit des Kantons wider. Der Engadin Skimarathon ist eines der groessten Langlaufrennen der Welt mit Tausenden von Teilnehmern. Das Openair Lumnezia in der Surselva kombiniert Musik mit atemberaubender Bergkulisse. Die Chalandamarz-Umzuege am 1. Maerz und die Engadiner Schlitteda (Pferdeschlittenfahrten) pflegen jahrhundertealte Traditionen. Das Filmfestival in Locarno bringt internationale Gaeste in die Suedschweiz.
Geografisch umfasst Graubuenden das Quellgebiet von Rhein und Inn sowie zahlreiche weitere Fluesse. Der Vorderrhein entspringt am Tomasee, der Hinterrhein am San-Bernardino-Pass. Das Engadin bildet das Tal des Inn und oeffnet sich gegen Oesterreich. Die wichtigsten Regionen sind das Engadin, Davos-Klosters, Arosa-Lenzerheide, das Praettigau, das Surselva und das Misox. Der Schweizerische Nationalpark im Engadin ist der aelteste Nationalpark der Alpen.
Die Kulturlandschaft Graubuendens ist von einzigartiger Vielfalt. Als einziger dreisprachiger Kanton der Schweiz werden hier Deutsch, Italienisch und Raetoromanisch gesprochen. Das Raetoromanische, eine der aeltesten Sprachen Europas, wird in fuenf regionalen Idiomen gepflegt und ist offizielle Landessprache. Die charakteristischen Engadiner Haeuser mit ihren Sgraffito-Verzierungen, die Walsersiedlungen und die suedalpine Architektur des Misox praegen die Dorfbilder.
Die Geschichte Graubuendens ist von Unabhaengigkeit und Eigenstaendigkeit gepraegt. Der Graue Bund, der Gotteshausbund und der Zehngerichtebund schlossen sich 1471 zu den Drei Buenden zusammen, die erst 1803 der Eidgenossenschaft beitraten. Die Festungsanlagen von Bellinzona, obwohl im Tessin gelegen, schuetzten historisch den Zugang nach Graubuenden. Die Burgen Tarasp und Rhaezuens zeugen von der bewegten Vergangenheit.
Fuer Bergsteiger bietet Graubuenden ein unerschoepfliches Tourengebiet. Die Bernina-Gruppe mit Piz Palue, Piz Bernina und Piz Roseg bietet Hochtouren von Weltrang. Die Silvretta-Gruppe an der oesterreichischen Grenze lockt mit klassischen Skitouren. Das Toedi-Massiv, der Piz Kesch und der Piz Linard sind weitere bedeutende Gipfelziele. Die Klettergebiete Rätikon und Val di Mello in Suedbuenden gehoeren zu den besten der Alpen.
Die touristische Infrastruktur ist hervorragend. Die Rhaetische Bahn, UNESCO-Welterbe, verbindet mit dem Bernina Express und dem Glacier Express die Taeler. St. Moritz, Davos und Arosa gehoeren zu den bekanntesten Wintersportorten der Welt. Im Sommer erschliessen ueber 11000 Kilometer markierte Wanderwege die Region. Mountainbiking, Klettern und Wildwassersport ergaenzen das Angebot.
Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Juni bis September. Die Huetten des SAC und private Bergunterkunft bieten gute Stuetzpunkte. Das Klima variiert stark je nach Hoehenlage und Exposition. Das Engadin gehoert zu den sonnenreichsten Regionen der Schweiz. Die Bergfuehrervereiningungen bieten kompetente Fuehrung fuer alle Schwierigkeitsgrade.
Graubuenden pflegt ein aussergewoehnlich reiches Brauchtum, das von der kulturellen Vielfalt des Kantons zeugt. Die Chalandamarz-Umzuege am 1. Maerz, bei denen Schulkinder mit Glocken und Peitschen den Winter vertreiben, sind im Engadin und in der Surselva lebendig. Die Tschaeggatae im Buendner Oberland und die Silvesterchläuse im Praettigau sind weitere traditionelle Maskenfiguren. Die Tierwelt profitiert vom Schweizerischen Nationalpark: hier leben Hirsche, Steinboecke und Gaemsen in grosser Zahl, und mit Glueck kann man Baeren und Woelfe beobachten, die in den letzten Jahren zurueckgekehrt sind. Der Bartgeier wurde erfolgreich wiederangesiedelt. Die Buendner Kueche ist beruehmt: Capuns (gefuellte Mangoldroellchen), Pizzoccheri (Buchweizennudeln), Buendnerfleisch und die Engadiner Nusstorte sind kulinarische Hoehepunkte. Die Weine aus der Buendner Herrschaft, insbesondere der Pinot Noir, gehoeren zu den besten Rotweinen der Schweiz und sind weltweit gefragt.
Die jaehrlichen Veranstaltungen in Graubuenden sind vielfaeltig und spiegeln die kulturelle Reichhaltigkeit des Kantons wider. Der Engadin Skimarathon ist eines der groessten Langlaufrennen der Welt mit Tausenden von Teilnehmern. Das Openair Lumnezia in der Surselva kombiniert Musik mit atemberaubender Bergkulisse. Die Chalandamarz-Umzuege am 1. Maerz und die Engadiner Schlitteda (Pferdeschlittenfahrten) pflegen jahrhundertealte Traditionen. Das Filmfestival in Locarno bringt internationale Gaeste in die Suedschweiz.
Highlights
Engadin - höchstgelegenes bewohntes Tal der Alpen
Davos - höchstgelegene Stadt Europas
Arosa - autofreies Feriendorf
Rhätische Bahn (UNESCO-Welterbe)
Schweizerischer Nationalpark
St. Moritz - mondäner Wintersportort
Bernina Express - spektakuläre Alpenquerung
Viamala-Schlucht - historische Via Mala
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Piz Bernina | 4.049 m | Sehr schwer |
| Piz Palü | 3.900 m | Schwer |
| Piz Roseg | 3.937 m | Schwer |
| Piz Morteratsch | 3.751 m | Schwer |
| Piz Corvatsch | 3.451 m | Mittel |
Geschichte
Die Geschichte Graubündens reicht bis in die Bronzezeit zurück. Funde belegen frühe Besiedlung der Alpentäler. Die Römer errichteten wichtige Passübergänge wie den Julier und Splügen. Im Mittelalter entstanden die Drei Bünde: der Gotteshausbund (1367), der Obere Bund (1395) und der Zehngerichtebund (1436), die sich 1471 zum Freistaat der Drei Bünde zusammenschlossen.
Die strategische Lage an wichtigen Alpenübergängen machte Graubünden zu einem bedeutenden Transitland. Im 19. Jahrhundert begann mit dem Bau der Kunststrassen und später der Rhätischen Bahn die touristische Erschliessung. Davos entwickelte sich zum Kurort, St. Moritz erfand den Wintertourismus.
Die Rhätische Bahn, gegründet 1889, erschloss mit ihren kühnen Kunstbauten die abgelegenen Täler. Die Albula- und Berninalinie wurden 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Heute ist Graubünden der grösste Schweizer Kanton und ein bedeutendes Tourismusgebiet mit reicher romanischer und walserdeutscher Kultur.
Die strategische Lage an wichtigen Alpenübergängen machte Graubünden zu einem bedeutenden Transitland. Im 19. Jahrhundert begann mit dem Bau der Kunststrassen und später der Rhätischen Bahn die touristische Erschliessung. Davos entwickelte sich zum Kurort, St. Moritz erfand den Wintertourismus.
Die Rhätische Bahn, gegründet 1889, erschloss mit ihren kühnen Kunstbauten die abgelegenen Täler. Die Albula- und Berninalinie wurden 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Heute ist Graubünden der grösste Schweizer Kanton und ein bedeutendes Tourismusgebiet mit reicher romanischer und walserdeutscher Kultur.
Mit der Bahn
Chur ist der Verkehrsknoten Graubündens und mit IC-Zügen direkt aus Zürich (1:15h), Basel und dem Ausland erreichbar. Von Chur aus erschliesst die Rhätische Bahn (RhB) alle wichtigen Täler:
• Arosa-Linie: Chur - Arosa (1h)
• Albula-Linie: Chur - St. Moritz via Albula (2h)
• Bernina-Linie: St. Moritz - Tirano (2:30h)
• Davos-Linie: Landquart - Davos (1:30h)
Mit dem Auto
• A13 (San Bernardino): Basel/Zürich - Chur - San Bernardino - Tessin
• A28: Chur - Prättigau - Davos/Klosters
• Julierpass: Chur - Engadin (geöffnet ganzjährig)
• Flüelapass: Davos - Engadin (gesperrt im Winter)
Flughafen
Der nächste internationale Flughafen ist Zürich (1:15h nach Chur). Der Regionalflughafen Samedan bei St. Moritz ist der höchstgelegene Flughafen Europas.
Chur ist der Verkehrsknoten Graubündens und mit IC-Zügen direkt aus Zürich (1:15h), Basel und dem Ausland erreichbar. Von Chur aus erschliesst die Rhätische Bahn (RhB) alle wichtigen Täler:
• Arosa-Linie: Chur - Arosa (1h)
• Albula-Linie: Chur - St. Moritz via Albula (2h)
• Bernina-Linie: St. Moritz - Tirano (2:30h)
• Davos-Linie: Landquart - Davos (1:30h)
Mit dem Auto
• A13 (San Bernardino): Basel/Zürich - Chur - San Bernardino - Tessin
• A28: Chur - Prättigau - Davos/Klosters
• Julierpass: Chur - Engadin (geöffnet ganzjährig)
• Flüelapass: Davos - Engadin (gesperrt im Winter)
Flughafen
Der nächste internationale Flughafen ist Zürich (1:15h nach Chur). Der Regionalflughafen Samedan bei St. Moritz ist der höchstgelegene Flughafen Europas.
Graubünden weist aufgrund seiner Topografie verschiedene Klimazonen auf. Die inneralpinen Täler wie das Engadin sind niederschlagsarm und sonnenreich mit kontinentalem Charakter. Die nördlichen Regionen erhalten mehr Niederschlag.
Im Engadin scheint die Sonne an über 300 Tagen im Jahr. Die Winter sind kalt und schneereich, die Sommer angenehm warm. In Chur (600 m) liegen die Durchschnittstemperaturen im Januar bei -1°C, im Juli bei 18°C. In St. Moritz (1800 m) ist es entsprechend kühler.
Die Höhenunterschiede von 260 m (Misox) bis 4049 m (Piz Bernina) bedingen grosse klimatische Unterschiede. In den Hochlagen herrscht Hochgebirgsklima mit ganzjährigem Schnee und Eis.
Im Engadin scheint die Sonne an über 300 Tagen im Jahr. Die Winter sind kalt und schneereich, die Sommer angenehm warm. In Chur (600 m) liegen die Durchschnittstemperaturen im Januar bei -1°C, im Juli bei 18°C. In St. Moritz (1800 m) ist es entsprechend kühler.
Die Höhenunterschiede von 260 m (Misox) bis 4049 m (Piz Bernina) bedingen grosse klimatische Unterschiede. In den Hochlagen herrscht Hochgebirgsklima mit ganzjährigem Schnee und Eis.
Wandern: Juni bis Oktober, beste Zeit Juli bis September. Hochtouren: Juli bis September, abhängig von den Verhältnissen. Skifahren: Dezember bis April, Gletscher-Skigebiete bis in den Frühsommer. Engadin: ganzjährig attraktiv dank des stabilen Hochdruckwetters. Frühling und Herbst sind ideal für Kulturreisen und Wellness.
Hütten & POIs in Graubünden
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Bushaltestelle
364Gipfel
181Notunterkunft
180
Karte
Auf einen Blick
- Hauptort Chur (älteste Stadt der Schweiz)
- Höchster Gipfel Piz Bernina (4.049 m)
- Fläche 7.105 km²
- Höhenbereich 260 - 4.049 m
- Land Schweiz
Aktivitäten
Hotels in Graubünden
Kontakt & Links
Teilregionen
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