Cortina d'Ampezzo
Italien
0
Touren
728
Hütten & POIs
3.244 m
Höchster Punkt
255
km² Fläche
Über Cortina d'Ampezzo
Cortina d'Ampezzo, die „Perle der Dolomiten", liegt eingebettet im Ampezzo-Tal in der Provinz Belluno und zählt zu den elegantesten und bekanntesten Bergorten der Alpen. Umgeben von spektakulären Dolomitengipfeln, die seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, verbindet Cortina alpinen Glamour mit authentischer ladinischer Kultur und einer Berglandschaft von überwältigender Schönheit.
Geografisch liegt Cortina auf etwa 1.224 Metern Höhe in einem weiten Talkessel, der von einem Kranz majestätischer Dolomitengipfel umgeben ist. Die Tofane (3.244 m) dominieren den Westen mit ihren mächtigen Felswänden, während der Sorapis (3.205 m) und die Cristallogruppe (3.221 m) den östlichen und nördlichen Horizont bilden. Die Croda da Lago, die Cinque Torri (Fünf Türme) und der Monte Pelmo ergänzen dieses atemberaubende Panorama. Die Gipfel zeigen das gesamte Spektrum der Dolomiten-Geologie, von bleichen Kalkwänden bis zu charakteristischen Felstürmen und Zinnen.
Die Geschichte Cortinas ist eng mit dem Alpinismus und dem Wintersport verbunden. Bereits im 19. Jahrhundert kamen erste Touristen, angezogen von der spektakulären Bergwelt. Die Austragung der Olympischen Winterspiele 1956 machte Cortina weltweit bekannt und etablierte den Ort als eine der führenden Wintersportdestinationen. Die Bobbahn, die Eisschnelllaufbahn und die olympischen Skipisten sind noch heute in Betrieb. Für die Olympischen Winterspiele 2026, die gemeinsam mit Mailand ausgerichtet werden, wird Cortina erneut Austragungsort sein.
Kulturell gehört Cortina zur ladinischen Welt. Die Einheimischen, die „Ampezzani", sprechen einen eigenständigen ladinischen Dialekt (Ampezzan), der sich von den Varianten in Gröden oder im Gadertal unterscheidet. Das Museum Regole d'Ampezzo dokumentiert die einzigartige Selbstverwaltungstradition der Regole, einer jahrhundertealten Gemeinschaft zur Verwaltung von Wald und Weiderechten, die bis heute besteht. Die traditionelle Holzschnitzerei, die Stickerei und das Kunsthandwerk werden noch gepflegt.
Der Corso Italia, die elegante Fußgängerzone im Ortszentrum, ist das gesellschaftliche Herz Cortinas. Hier reihen sich luxuriöse Boutiquen, traditionsreiche Cafés und erstklassige Restaurants aneinander. Die Architektur verbindet alpenländische Tradition mit der Eleganz der Belle Époque und Art déco. Die Kirche Santi Filippo e Giacomo mit ihrem charakteristischen Glockenturm dominiert das Ortsbild und ist ein beliebtes Fotomotiv.
Für Bergsteiger und Wanderer ist Cortina ein Traumziel. Die Tofana di Rozes und die Tofana di Mezzo gehören zu den klassischen Dolomitengipfeln mit einer Vielzahl von Routen für alle Schwierigkeitsgrade. Die Via Ferrata Giuseppe Olivieri an der Tofana, die Ferrata degli Alpini an der Averau und die Routen an den Cinque Torri bieten spektakuläre Klettersteigerlebnisse. Der Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 beginnt in Cortina und führt über die Fanesgruppe nach Süden. Gemäßigtere Wanderungen erschließen die zahlreichen Bergseen wie den Lago di Sorapis und den Lago Federa sowie die blumenreichen Almwiesen.
Das Skigebiet Cortina bietet über 120 Pistenkilometer und ist Teil des Dolomiti Superski-Verbunds. Die Pisten an der Tofana, am Faloria und an der Cristallo bieten Abfahrten für alle Könnerstufen mit atemberaubendem Panorama. Die legendäre Skiabfahrt Olympia delle Tofane gehört zu den anspruchsvollsten der Welt und ist regelmäßig Schauplatz von Weltcuprennen. Das Gebiet Cinque Torri ist besonders bei Familien beliebt, während Freerider am Lagazuoi und in der Tofana ideale Bedingungen finden.
Die Geschichte des Ersten Weltkriegs ist in Cortina allgegenwärtig. Die Front zwischen Österreich-Ungarn und Italien verlief durch die umliegenden Berge, und die Stellungen, Stollen und Museen – insbesondere das Freilichtmuseum am Lagazuoi mit seinen Tunnelsystemen – erinnern an die Tragödie des Gebirgskriegs. Die Seilbahn zum Lagazuoi (2.778 m) bietet nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern auch Zugang zu diesem bewegenden historischen Erbe.
Die Gastronomie Cortinas verbindet venezianische und ladinische Einflüsse mit alpiner Tradition. Casunziei (rote-Bete-Ravioli), Spaghetti alla Carbonara Ampezzana und Wild aus den umliegenden Wäldern sind typische Gerichte. Die Restaurants reichen von rustikalen Berghütten bis zu mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Gourmetlokalen. Die Weinkarte bietet eine Auswahl italienischer Spitzenweine, und die Grappa-Tradition ist tief verwurzelt.
Was Cortina einzigartig macht, ist die Verbindung von Weltklasse-Infrastruktur, spektakulärer Natur, lebendiger Kultur und einem Hauch von Glamour. Hier treffen sich Weltenbummler und Einheimische, Sportler und Genießer, Tradition und Moderne – umgeben von einer der schönsten Berglandschaften der Welt.
Geografisch liegt Cortina auf etwa 1.224 Metern Höhe in einem weiten Talkessel, der von einem Kranz majestätischer Dolomitengipfel umgeben ist. Die Tofane (3.244 m) dominieren den Westen mit ihren mächtigen Felswänden, während der Sorapis (3.205 m) und die Cristallogruppe (3.221 m) den östlichen und nördlichen Horizont bilden. Die Croda da Lago, die Cinque Torri (Fünf Türme) und der Monte Pelmo ergänzen dieses atemberaubende Panorama. Die Gipfel zeigen das gesamte Spektrum der Dolomiten-Geologie, von bleichen Kalkwänden bis zu charakteristischen Felstürmen und Zinnen.
Die Geschichte Cortinas ist eng mit dem Alpinismus und dem Wintersport verbunden. Bereits im 19. Jahrhundert kamen erste Touristen, angezogen von der spektakulären Bergwelt. Die Austragung der Olympischen Winterspiele 1956 machte Cortina weltweit bekannt und etablierte den Ort als eine der führenden Wintersportdestinationen. Die Bobbahn, die Eisschnelllaufbahn und die olympischen Skipisten sind noch heute in Betrieb. Für die Olympischen Winterspiele 2026, die gemeinsam mit Mailand ausgerichtet werden, wird Cortina erneut Austragungsort sein.
Kulturell gehört Cortina zur ladinischen Welt. Die Einheimischen, die „Ampezzani", sprechen einen eigenständigen ladinischen Dialekt (Ampezzan), der sich von den Varianten in Gröden oder im Gadertal unterscheidet. Das Museum Regole d'Ampezzo dokumentiert die einzigartige Selbstverwaltungstradition der Regole, einer jahrhundertealten Gemeinschaft zur Verwaltung von Wald und Weiderechten, die bis heute besteht. Die traditionelle Holzschnitzerei, die Stickerei und das Kunsthandwerk werden noch gepflegt.
Der Corso Italia, die elegante Fußgängerzone im Ortszentrum, ist das gesellschaftliche Herz Cortinas. Hier reihen sich luxuriöse Boutiquen, traditionsreiche Cafés und erstklassige Restaurants aneinander. Die Architektur verbindet alpenländische Tradition mit der Eleganz der Belle Époque und Art déco. Die Kirche Santi Filippo e Giacomo mit ihrem charakteristischen Glockenturm dominiert das Ortsbild und ist ein beliebtes Fotomotiv.
Für Bergsteiger und Wanderer ist Cortina ein Traumziel. Die Tofana di Rozes und die Tofana di Mezzo gehören zu den klassischen Dolomitengipfeln mit einer Vielzahl von Routen für alle Schwierigkeitsgrade. Die Via Ferrata Giuseppe Olivieri an der Tofana, die Ferrata degli Alpini an der Averau und die Routen an den Cinque Torri bieten spektakuläre Klettersteigerlebnisse. Der Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 beginnt in Cortina und führt über die Fanesgruppe nach Süden. Gemäßigtere Wanderungen erschließen die zahlreichen Bergseen wie den Lago di Sorapis und den Lago Federa sowie die blumenreichen Almwiesen.
Das Skigebiet Cortina bietet über 120 Pistenkilometer und ist Teil des Dolomiti Superski-Verbunds. Die Pisten an der Tofana, am Faloria und an der Cristallo bieten Abfahrten für alle Könnerstufen mit atemberaubendem Panorama. Die legendäre Skiabfahrt Olympia delle Tofane gehört zu den anspruchsvollsten der Welt und ist regelmäßig Schauplatz von Weltcuprennen. Das Gebiet Cinque Torri ist besonders bei Familien beliebt, während Freerider am Lagazuoi und in der Tofana ideale Bedingungen finden.
Die Geschichte des Ersten Weltkriegs ist in Cortina allgegenwärtig. Die Front zwischen Österreich-Ungarn und Italien verlief durch die umliegenden Berge, und die Stellungen, Stollen und Museen – insbesondere das Freilichtmuseum am Lagazuoi mit seinen Tunnelsystemen – erinnern an die Tragödie des Gebirgskriegs. Die Seilbahn zum Lagazuoi (2.778 m) bietet nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern auch Zugang zu diesem bewegenden historischen Erbe.
Die Gastronomie Cortinas verbindet venezianische und ladinische Einflüsse mit alpiner Tradition. Casunziei (rote-Bete-Ravioli), Spaghetti alla Carbonara Ampezzana und Wild aus den umliegenden Wäldern sind typische Gerichte. Die Restaurants reichen von rustikalen Berghütten bis zu mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Gourmetlokalen. Die Weinkarte bietet eine Auswahl italienischer Spitzenweine, und die Grappa-Tradition ist tief verwurzelt.
Was Cortina einzigartig macht, ist die Verbindung von Weltklasse-Infrastruktur, spektakulärer Natur, lebendiger Kultur und einem Hauch von Glamour. Hier treffen sich Weltenbummler und Einheimische, Sportler und Genießer, Tradition und Moderne – umgeben von einer der schönsten Berglandschaften der Welt.
Highlights
Tofana di Mezzo (3244m) mit Freccia nel Cielo Seilbahn
Cinque Torri - beruemte Felstuerme
Lagazuoi mit Kriegsstellungen
Cristallo-Gruppe
Olympia-Bobbahn
Sorapiss mit tuerkisblauem See
Tre Cime di Lavaredo (Drei Zinnen)
Historische Altstadt mit Corso Italia
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Tofana di Mezzo | 3.244 m | Schwer |
| Tofana di Rozes | 3.225 m | Schwer |
| Cristallo | 3.221 m | Schwer |
| Sorapis | 3.205 m | Schwer |
| Cinque Torri | 2.361 m | Mittel bis sehr schwer |
| Nuvolau | 2.575 m | Mittel |
Geschichte
Cortina wurde erstmals 1156 urkundlich erwaehnt und gehoerte bis 1420 zum Patriarchat Aquileia, dann zu Oesterreich. Die Ampezzo-Ladiner haben ihre eigene Sprache und Kultur bewahrt. Der Tourismus begann Ende des 19. Jahrhunderts, als Cortina zum bevorzugten Ziel des europaeischen Adels wurde. Die Olympischen Winterspiele 1956 machten Cortina weltberuehmt. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Cortina zu Italien. Heute ist der Ort UNESCO Weltnaturerbe und Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2026.
Cortina erreicht man ueber die Autobahn A27 (Belluno) oder von Suedtirol ueber den Falzarego- oder Tre Croci-Pass. Busverbindungen bestehen nach Venedig, Treviso und Bozen. Naechster Flughafen ist Venedig (ca. 2 Stunden). Die Pustertalbahn in Toblach ist 35km entfernt.
Cortina liegt auf 1.224m und hat ein alpin-kontinentales Klima. Die Sommer sind mild (15-25 Grad), die Winter kalt mit reichlich Schnee. Die hohe Lage garantiert Schneesicherheit. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge betraegt etwa 1.100mm jaehrlich. Das Dolomiten-Mikroklima sorgt fuer viele Sonnenstunden.
Die Wandersaison ist Juni bis Oktober. Fuer Klettersteige empfiehlt sich Juli-September. Die Skisaison laeuft Dezember bis April mit Hoehepunkten beim Damen-Weltcup im Januar. Fruehling und Herbst bieten ruhigere Verhaeltnisse fuer Geniesser.
Hütten & POIs in Cortina d'Ampezzo
Alle 728 anzeigen
Bushaltestelle
298Seilbahn
91Parkplatz
28
Karte
Auf einen Blick
- Hauptort Cortina d'Ampezzo
- Höchster Gipfel Tofana di Mezzo
- Fläche 255 km²
- Höhenbereich 1.200 - 3.244 m
- Land Italien
Aktivitäten
Hotels in Cortina d'Ampezzo
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