Wettersteingebirge
Deutschland
0
Touren
1.227
Hütten & POIs
2.962 m
Höchster Punkt
180
km² Fläche
Über Wettersteingebirge
Das Wettersteingebirge ist das spektakulärste Hochgebirge der Bayerischen Alpen und beheimatet mit der Zugspitze (2.962 m) den höchsten Berg Deutschlands. Diese kompakte, aber außerordentlich eindrucksvolle Gebirgsgruppe aus hellem Wettersteinkalk erhebt sich majestätisch zwischen dem Loisachtal bei Garmisch-Partenkirchen im Norden, dem Inntal bei Seefeld in Tirol im Süden und dem Wettersteinwald im Westen. Mit einer Fläche von etwa 280 Quadratkilometern ist das Wettersteingebirge zwar relativ klein, doch seine gewaltigen Felswände, vergletscherten Kare und markanten Gipfel verleihen ihm eine alpine Dramatik, die in den gesamten Nordalpen ihresgleichen sucht.
Die geologische Entstehung des Wettersteingebirges reicht etwa 240 Millionen Jahre zurück in die Trias-Zeit, als mächtige Kalkablagerungen am Grund eines tropischen Meeres entstanden. Der namensgebende Wettersteinkalk bildet heute die charakteristischen hellen Felswände, Türme und Grate, die dieses Gebirge zu einer Ikone der Alpen gemacht haben. Die Verwitterung hat über Jahrmillionen bizarre Felsformationen, tiefe Kare und ausgedehnte Karst-Hochflächen geschaffen. Der Schneeferner und der Nördliche Schneeferner am Zugspitzplatt sind die letzten verbliebenen Gletscher Deutschlands, wenngleich sie durch den Klimawandel stark zurückgegangen sind.
Die bedeutendsten Gipfel des Wettersteingebirges bieten alpinistische Herausforderungen auf höchstem Niveau. Neben der Zugspitze lockt die Alpspitze (2.628 m) mit ihrem charakteristischen Westgrat und der berühmten Alpspitz-Ferrata ambitionierte Bergsteiger an. Der Waxenstein (2.277 m) mit seiner gewaltigen Nordwand, die Dreitorspitze (2.633 m) mit ihren drei markanten Gipfeln und der Hochblassen (2.703 m) als zweithöchster Gipfel bieten anspruchsvolle Kletterrouten in bestem Kalkfels. Die Mieminger Kette im Süden und das Gaistal mit seinen wildromantischen Bergseen ergänzen dieses Eldorado für Bergsteiger und Wanderer.
Die touristische Erschließung des Wettersteingebirges begann bereits Mitte des 19. Jahrhunderts und machte Garmisch-Partenkirchen zum Zentrum des deutschen Alpinismus. Die erste Besteigung der Zugspitze erfolgte 1820 durch den Landvermesser Josef Naus. Heute führen gleich mehrere Bahnen auf Deutschlands höchsten Gipfel: Die Bayerische Zugspitzbahn, eine Zahnradbahn aus dem Jahr 1930, und die moderne Seilbahn Zugspitze mit der höchsten Stahlbaustütze der Welt. Die Alpspitzbahn erschließt das Gebiet um die Alpspitze und ermöglicht den Zugang zur populären Alpspitz-Ferrata und zum Osterfelderkopf mit seinem spektakulären Aussichtspunkt AlpspiX.
Die landschaftlichen Höhepunkte des Wettersteingebirges sind von überwältigender Schönheit. Die Höllentalklamm, eine der wildesten Schluchten der Alpen, führt über Stege und durch Tunnel tief in die Felswände des Wettersteins. Die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen ist eine weitere spektakuläre Schlucht, die zu den meistbesuchten Naturwundern Bayerns zählt. Der Eibsee, eingebettet am Fuße der Zugspitze, gilt mit seinem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser als einer der schönsten Seen der Alpen. Das Gaistal auf der Tiroler Seite bietet mit seinen Almwiesen, Bergseen und dem Blick auf die Mieminger Kette ein idyllisches Wanderparadies.
Die sportlichen Möglichkeiten im Wettersteingebirge sind außerordentlich vielfältig. Das klassische Bergsteigen und Klettern steht an erster Stelle, mit Routen vom einfachen Wanderweg bis zu extremen Kletterrouten im oberen Schwierigkeitsgrad. Die Klettersteige an Alpspitze, Höllental und am Jubiläumsgrat gehören zu den bekanntesten der Alpen. Der Jubiläumsgrat, die Gratüberschreitung von der Zugspitze zur Alpspitze, gilt als eine der schönsten und anspruchsvollsten hochalpinen Unternehmungen der Nordalpen. Im Winter verwandelt sich das Zugspitzplatt in Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet mit schneesicheren Pisten bis in den Mai hinein.
Das Klima des Wettersteingebirges ist hochalpin mit langen, schneereichen Wintern und kurzen, aber intensiven Sommern. Auf dem Zugspitzgipfel liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur unter dem Gefrierpunkt, und Schnee kann in jeder Jahreszeit fallen. Die beste Zeit für Bergtouren ist von Juni bis September, wobei Gewitter und rasche Wetterwechsel besonders am Nachmittag häufig sind. Die exponierte Lage macht das Wetterstein zu einem Brennpunkt für Föhnlagen, die einerseits spektakuläre Fernsichten ermöglichen, andererseits gefährliche Sturmböen mit sich bringen können.
Garmisch-Partenkirchen, der traditionsreiche Doppelort am Fuße des Wettersteins, ist nicht nur Ausgangspunkt für Bergtouren, sondern auch ein kulturelles und sportliches Zentrum von internationalem Rang. Die Olympischen Winterspiele 1936 und zahlreiche Ski-Weltmeisterschaften fanden hier statt. Die historischen Ortskerne mit ihren Lüftlmalereien, die berühmte Ludwigstraße und das Richard-Strauss-Institut verleihen dem Ort kulturellen Glanz. Die hervorragende touristische Infrastruktur mit Hotels aller Kategorien, Bergführerbüros und Ausrüstungsverleih macht Garmisch-Partenkirchen zum idealen Basislager für die Erkundung des Wettersteingebirges.
Die geologische Entstehung des Wettersteingebirges reicht etwa 240 Millionen Jahre zurück in die Trias-Zeit, als mächtige Kalkablagerungen am Grund eines tropischen Meeres entstanden. Der namensgebende Wettersteinkalk bildet heute die charakteristischen hellen Felswände, Türme und Grate, die dieses Gebirge zu einer Ikone der Alpen gemacht haben. Die Verwitterung hat über Jahrmillionen bizarre Felsformationen, tiefe Kare und ausgedehnte Karst-Hochflächen geschaffen. Der Schneeferner und der Nördliche Schneeferner am Zugspitzplatt sind die letzten verbliebenen Gletscher Deutschlands, wenngleich sie durch den Klimawandel stark zurückgegangen sind.
Die bedeutendsten Gipfel des Wettersteingebirges bieten alpinistische Herausforderungen auf höchstem Niveau. Neben der Zugspitze lockt die Alpspitze (2.628 m) mit ihrem charakteristischen Westgrat und der berühmten Alpspitz-Ferrata ambitionierte Bergsteiger an. Der Waxenstein (2.277 m) mit seiner gewaltigen Nordwand, die Dreitorspitze (2.633 m) mit ihren drei markanten Gipfeln und der Hochblassen (2.703 m) als zweithöchster Gipfel bieten anspruchsvolle Kletterrouten in bestem Kalkfels. Die Mieminger Kette im Süden und das Gaistal mit seinen wildromantischen Bergseen ergänzen dieses Eldorado für Bergsteiger und Wanderer.
Die touristische Erschließung des Wettersteingebirges begann bereits Mitte des 19. Jahrhunderts und machte Garmisch-Partenkirchen zum Zentrum des deutschen Alpinismus. Die erste Besteigung der Zugspitze erfolgte 1820 durch den Landvermesser Josef Naus. Heute führen gleich mehrere Bahnen auf Deutschlands höchsten Gipfel: Die Bayerische Zugspitzbahn, eine Zahnradbahn aus dem Jahr 1930, und die moderne Seilbahn Zugspitze mit der höchsten Stahlbaustütze der Welt. Die Alpspitzbahn erschließt das Gebiet um die Alpspitze und ermöglicht den Zugang zur populären Alpspitz-Ferrata und zum Osterfelderkopf mit seinem spektakulären Aussichtspunkt AlpspiX.
Die landschaftlichen Höhepunkte des Wettersteingebirges sind von überwältigender Schönheit. Die Höllentalklamm, eine der wildesten Schluchten der Alpen, führt über Stege und durch Tunnel tief in die Felswände des Wettersteins. Die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen ist eine weitere spektakuläre Schlucht, die zu den meistbesuchten Naturwundern Bayerns zählt. Der Eibsee, eingebettet am Fuße der Zugspitze, gilt mit seinem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser als einer der schönsten Seen der Alpen. Das Gaistal auf der Tiroler Seite bietet mit seinen Almwiesen, Bergseen und dem Blick auf die Mieminger Kette ein idyllisches Wanderparadies.
Die sportlichen Möglichkeiten im Wettersteingebirge sind außerordentlich vielfältig. Das klassische Bergsteigen und Klettern steht an erster Stelle, mit Routen vom einfachen Wanderweg bis zu extremen Kletterrouten im oberen Schwierigkeitsgrad. Die Klettersteige an Alpspitze, Höllental und am Jubiläumsgrat gehören zu den bekanntesten der Alpen. Der Jubiläumsgrat, die Gratüberschreitung von der Zugspitze zur Alpspitze, gilt als eine der schönsten und anspruchsvollsten hochalpinen Unternehmungen der Nordalpen. Im Winter verwandelt sich das Zugspitzplatt in Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet mit schneesicheren Pisten bis in den Mai hinein.
Das Klima des Wettersteingebirges ist hochalpin mit langen, schneereichen Wintern und kurzen, aber intensiven Sommern. Auf dem Zugspitzgipfel liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur unter dem Gefrierpunkt, und Schnee kann in jeder Jahreszeit fallen. Die beste Zeit für Bergtouren ist von Juni bis September, wobei Gewitter und rasche Wetterwechsel besonders am Nachmittag häufig sind. Die exponierte Lage macht das Wetterstein zu einem Brennpunkt für Föhnlagen, die einerseits spektakuläre Fernsichten ermöglichen, andererseits gefährliche Sturmböen mit sich bringen können.
Garmisch-Partenkirchen, der traditionsreiche Doppelort am Fuße des Wettersteins, ist nicht nur Ausgangspunkt für Bergtouren, sondern auch ein kulturelles und sportliches Zentrum von internationalem Rang. Die Olympischen Winterspiele 1936 und zahlreiche Ski-Weltmeisterschaften fanden hier statt. Die historischen Ortskerne mit ihren Lüftlmalereien, die berühmte Ludwigstraße und das Richard-Strauss-Institut verleihen dem Ort kulturellen Glanz. Die hervorragende touristische Infrastruktur mit Hotels aller Kategorien, Bergführerbüros und Ausrüstungsverleih macht Garmisch-Partenkirchen zum idealen Basislager für die Erkundung des Wettersteingebirges.
Highlights
Zugspitze - Deutschlands höchster Gipfel mit Gipfelkreuz
Alpspitze mit Aussichtsplattform AlpspiX
Höllentalklamm mit tosenden Wasserfällen
Partnachklamm - spektakuläre Schlucht bei Garmisch
Eibsee - türkisblauer Bergsee am Fuß der Zugspitze
Zugspitzplatt mit Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet
Münchner Haus auf der Zugspitze
Historische Altstadt Garmisch-Partenkirchen
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Zugspitze | 2.962 m | Schwer |
| Alpspitze | 2.628 m | Mittel |
| Hochblassen | 2.706 m | Sehr schwer |
| Dreitorspitze | 2.682 m | Schwer |
| Partenkirchner Dreitorspitze | 2.633 m | Schwer |
| Großer Waxenstein | 2.276 m | Sehr schwer |
| Hochwanner | 2.456 m | Schwer |
| Schüsselkarspitze | 2.536 m | Sehr schwer |
Geschichte
Die Erstbesteigung der Zugspitze gelang am 27. August 1820 dem Vermessungsingenieur Josef Naus mit seinen Begleitern. Dieser historische Moment markierte den Beginn des Alpinismus im Wettersteingebirge. Das DAV-Bergsteigercamp am Kreuzeck und die zahlreichen Hütten, allen voran die Reintalangerhütte und das Münchner Haus, zeugen von der langen alpinistischen Tradition. Die Bayerische Zugspitzbahn, 1930 eröffnet, revolutionierte den Zugang zum Gipfel. 2017 wurde die neue Seilbahn Zugspitze eingeweiht, die mit der höchsten Stahlbaustütze der Welt beeindruckt. Garmisch-Partenkirchen entwickelte sich zum bedeutendsten Wintersportzentrum der deutschen Alpen und war 1936 Austragungsort der Olympischen Winterspiele.
Garmisch-Partenkirchen ist der zentrale Ausgangspunkt und per Bahn direkt von München aus erreichbar (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden). Mit dem Auto über die A95, Ausfahrt Garmisch-Partenkirchen. Die Zugspitze erreicht man mit der Zahnradbahn ab Garmisch oder der Seilbahn ab Eibsee. Weitere Bergbahnen führen auf Alpspitze/Kreuzeck, Hausberg und Wank. Die Region ist gut mit dem MVV-Verbund vernetzt, und Gästekarten ermöglichen oft kostenlose Bus- und Bahnfahrten.
Das Wettersteingebirge weist ein ausgeprägtes Hochgebirgsklima auf. Auf der Zugspitze liegt die mittlere Jahrestemperatur bei -4,8°C, mit Extremwerten bis unter -30°C im Winter. Die Schneesicherheit ist in den Hochlagen von November bis Mai gewährleistet. Das Zugspitzplatt trägt den nördlichsten Gletscher Deutschlands, der jedoch stark vom Klimawandel betroffen ist. In den Tälern herrscht gemäßigtes Alpenklima mit warmen Sommern und schneereichen Wintern. Gewitter können in den Sommermonaten schnell aufziehen und erfordern sorgfältige Tourenplanung.
Für Hochtouren und Gipfelbesteigungen ist die Zeit von Mitte Juni bis Ende September optimal, wobei Juli und August die wärmsten und stabilsten Bedingungen bieten. Klettersteige sind meist von Juni bis Oktober begehbar. Die Partnachklamm und Höllentalklamm sind von Mai bis Oktober geöffnet. Skitouren und Winterbergsteigen sind von Dezember bis April möglich, erfordern jedoch alpine Erfahrung und entsprechende Ausrüstung.
Hütten & POIs in Wettersteingebirge
Alle 1.227 anzeigen
Bushaltestelle
272Aussichtspunkt
93
Karte
Auf einen Blick
- Hauptort Garmisch-Partenkirchen
- Höchster Gipfel Zugspitze
- Fläche 180 km²
- Höhenbereich 700 - 2.962 m
- Land Deutschland
Aktivitäten
Hochtourenbergsteigen auf vergletschertem Terrain
Klettersteige aller Schwierigkeitsgrade (Alpspitz-Ferrata, Höllental)
Felsklettern in bestem Wettersteinkalk
Bergwandern auf markierten Höhenwegen
Skifahren und Snowboarden auf der Zugspitze
Skitouren durch Hochkare und über Gletscher
Mountainbiken auf alpinen Trails
Paragliden von der Alpspitze
Klammwanderungen durch Höllental- und Partnachklamm
Winterwandern und Schneeschuhtouren
Hotels in Wettersteingebirge
Übergeordnete Region