Stubaier Alpen
Österreich
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Touren
1.314
Hütten & POIs
3.507 m
Höchster Punkt
700
km² Fläche
Über Stubaier Alpen
Die Stubaier Alpen erstrecken sich südlich von Innsbruck und gehören zu den am besten erschlossenen Hochgebirgsregionen Tirols. Mit einer Fläche von rund 1.050 Quadratkilometern bilden sie eine kompakte, aber äußerst vielseitige Gebirgsgruppe, die vom Inntal im Norden bis zum Alpenhauptkamm im Süden reicht. Der höchste Gipfel der Gruppe ist das Zuckerhütl mit 3.507 Metern, doch die Stubaier Alpen sind vor allem für ihre Vielfalt an lohnenden Dreitausendern bekannt, die von relativ leicht bis hochalpin anspruchsvoll reichen.
Geografisch werden die Stubaier Alpen durch mehrere charakteristische Täler gegliedert: Das namensgebende Stubaital bildet das Zentrum der Gruppe, während das Gschnitztal, das Wipptal und das Sellraintal die natürlichen Grenzen markieren. Die Nordseite der Stubaier Alpen mit der Nordkette, dem Hausberg von Innsbruck, ragt unmittelbar über der Tiroler Landeshauptstadt auf und ermöglicht spektakuläre Hochtouren direkt vor den Toren der Stadt. Die Serles (2.718 m) mit ihrer pyramidenförmigen Silhouette und der Habicht (3.277 m) zählen zu den markantesten Gipfeln der Region.
Die Geschichte des Alpinismus in den Stubaier Alpen ist eng mit der Erschließung durch den Deutschen und Österreichischen Alpenverein verbunden. Bereits ab 1870 entstanden die ersten Schutzhütten, und heute verfügt die Region über ein dichtes Netz an bewirtschafteten Unterkünften. Die Innsbrucker Hütte, die Bremer Hütte, die Nürnberger Hütte und die Franz-Senn-Hütte sind nur einige der traditionsreichen Stützpunkte, die Bergsteigern als Ausgangspunkte für Gipfelbesteigungen und als Etappenziele auf Mehrtagestouren dienen. Der Stubaier Höhenweg, eine der klassischen Hüttentouren der Ostalpen, verbindet diese Hütten auf einer spektakulären Route durch das Herz der Gruppe.
Die Gletscher der Stubaier Alpen, allen voran der Stubaier Gletscher am Talschluss des Stubaitals, bieten sowohl für Skifahrer als auch für Bergsteiger erstklassige Bedingungen. Das Skigebiet am Stubaier Gletscher mit seiner modernen Bergbahninfrastruktur ermöglicht Wintersport auf über 3.200 Metern Höhe und garantiert durch seine Höhenlage von Oktober bis Juni ausgezeichnete Schneeverhältnisse. Im Sommer verwandelt sich das Gebiet in ein Paradies für Hochtouren, wobei das Zuckerhütl über die Normalroute von der Dresdner Hütte oder der Hildesheimer Hütte bestiegen werden kann.
Das Stubaital selbst hat sich als beliebtes Tourismusziel etabliert, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Die fünf Dörfer Schönberg, Mieders, Fulpmes, Telfes und Neustift bieten eine perfekte Mischung aus traditioneller Tiroler Gastfreundschaft und moderner touristischer Infrastruktur. Fulpmes ist bekannt für seine traditionsreiche Schmiedekunst, während Neustift als einer der größten Tourismusorte Tirols gilt und hervorragend für Wanderungen ins hintere Stubaital erschlossen ist.
Für Bergwanderer bieten die Stubaier Alpen eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten: Von gemütlichen Almwanderungen über die Schlicker Alm oder zur Starkenburger Hütte bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren auf den Habicht oder die Rinnenspitze ist für jeden Anspruch etwas geboten. Die Nordkette oberhalb von Innsbruck mit dem Goetheweg und der Panoramaroute über die Seegrube zur Hafelekarspitze ermöglicht hochalpine Erlebnisse mit minimalem Zustieg dank der Nordkettenbahn direkt aus dem Stadtzentrum.
Kletterern bieten die Stubaier Alpen sowohl alpines als auch sportkletterisches Terrain. Die Kalkkögel, auch als Dolomiten Nordtirols bezeichnet, weisen mit ihren bizarren Felstürmen und steilen Wänden exzellente Klettermöglichkeiten auf. Die Serles-Nordwand und die Habicht-Nordwand sind klassische Ziele für geübte Alpinkletterer. Die Kombination aus urbaner Nähe zu Innsbruck, hervorragender Erschließung und unberührter Hochgebirgswildnis macht die Stubaier Alpen zu einer der attraktivsten Bergregionen für Einheimische wie Gäste gleichermaßen.
Geografisch werden die Stubaier Alpen durch mehrere charakteristische Täler gegliedert: Das namensgebende Stubaital bildet das Zentrum der Gruppe, während das Gschnitztal, das Wipptal und das Sellraintal die natürlichen Grenzen markieren. Die Nordseite der Stubaier Alpen mit der Nordkette, dem Hausberg von Innsbruck, ragt unmittelbar über der Tiroler Landeshauptstadt auf und ermöglicht spektakuläre Hochtouren direkt vor den Toren der Stadt. Die Serles (2.718 m) mit ihrer pyramidenförmigen Silhouette und der Habicht (3.277 m) zählen zu den markantesten Gipfeln der Region.
Die Geschichte des Alpinismus in den Stubaier Alpen ist eng mit der Erschließung durch den Deutschen und Österreichischen Alpenverein verbunden. Bereits ab 1870 entstanden die ersten Schutzhütten, und heute verfügt die Region über ein dichtes Netz an bewirtschafteten Unterkünften. Die Innsbrucker Hütte, die Bremer Hütte, die Nürnberger Hütte und die Franz-Senn-Hütte sind nur einige der traditionsreichen Stützpunkte, die Bergsteigern als Ausgangspunkte für Gipfelbesteigungen und als Etappenziele auf Mehrtagestouren dienen. Der Stubaier Höhenweg, eine der klassischen Hüttentouren der Ostalpen, verbindet diese Hütten auf einer spektakulären Route durch das Herz der Gruppe.
Die Gletscher der Stubaier Alpen, allen voran der Stubaier Gletscher am Talschluss des Stubaitals, bieten sowohl für Skifahrer als auch für Bergsteiger erstklassige Bedingungen. Das Skigebiet am Stubaier Gletscher mit seiner modernen Bergbahninfrastruktur ermöglicht Wintersport auf über 3.200 Metern Höhe und garantiert durch seine Höhenlage von Oktober bis Juni ausgezeichnete Schneeverhältnisse. Im Sommer verwandelt sich das Gebiet in ein Paradies für Hochtouren, wobei das Zuckerhütl über die Normalroute von der Dresdner Hütte oder der Hildesheimer Hütte bestiegen werden kann.
Das Stubaital selbst hat sich als beliebtes Tourismusziel etabliert, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Die fünf Dörfer Schönberg, Mieders, Fulpmes, Telfes und Neustift bieten eine perfekte Mischung aus traditioneller Tiroler Gastfreundschaft und moderner touristischer Infrastruktur. Fulpmes ist bekannt für seine traditionsreiche Schmiedekunst, während Neustift als einer der größten Tourismusorte Tirols gilt und hervorragend für Wanderungen ins hintere Stubaital erschlossen ist.
Für Bergwanderer bieten die Stubaier Alpen eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten: Von gemütlichen Almwanderungen über die Schlicker Alm oder zur Starkenburger Hütte bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren auf den Habicht oder die Rinnenspitze ist für jeden Anspruch etwas geboten. Die Nordkette oberhalb von Innsbruck mit dem Goetheweg und der Panoramaroute über die Seegrube zur Hafelekarspitze ermöglicht hochalpine Erlebnisse mit minimalem Zustieg dank der Nordkettenbahn direkt aus dem Stadtzentrum.
Kletterern bieten die Stubaier Alpen sowohl alpines als auch sportkletterisches Terrain. Die Kalkkögel, auch als Dolomiten Nordtirols bezeichnet, weisen mit ihren bizarren Felstürmen und steilen Wänden exzellente Klettermöglichkeiten auf. Die Serles-Nordwand und die Habicht-Nordwand sind klassische Ziele für geübte Alpinkletterer. Die Kombination aus urbaner Nähe zu Innsbruck, hervorragender Erschließung und unberührter Hochgebirgswildnis macht die Stubaier Alpen zu einer der attraktivsten Bergregionen für Einheimische wie Gäste gleichermaßen.
Highlights
Stubaier Gletscher - größtes Gletscherskigebiet Tirols
Stubaier Höhenweg - alpiner Weitwanderweg
Zuckerhütl - höchster Berg der Stubaier Alpen
Grawa Wasserfall - breitester Wasserfall der Ostalpen
Franz-Senn-Hütte - wichtiger Stützpunkt für Hochtouren
Serles - heiliger Berg Tirols
Schlick 2000 - familienfreundliches Wandergebiet
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Zuckerhütl | 3.507 m | Mittel |
| Schrankogel | 3.497 m | Mittel |
| Ruderhofspitze | 3.474 m | Schwer |
| Wilder Pfaff | 3.456 m | Mittel |
| Wilder Freiger | 3.418 m | Mittel |
| Habicht | 3.277 m | Mittel |
| Serles | 2.717 m | Mittel |
Geschichte
Die Stubaier Alpen wurden bereits im 19. Jahrhundert von Alpinpionieren erkundet. Die Erstbesteigung des Zuckerhütls erfolgte 1863. Das Stubaital hat eine lange Tradition in der Schmiedekunst, besonders Fulpmes war für seine Werkzeugschmiede berühmt. Der Tourismus begann Ende des 19. Jahrhunderts, gefördert durch die Stubaitalbahn, eine elektrische Überlandstraßenbahn, die seit 1904 Innsbruck mit dem Stubaital verbindet. Die Erschließung des Stubaier Gletschers als Skigebiet in den 1970er Jahren machte die Region ganzjährig attraktiv. Heute ist das Stubaital einer der beliebtesten Tourismusorte Tirols.
Das Stubaital ist nur 20 Kilometer von Innsbruck entfernt. Über die Brennerautobahn A13, Ausfahrt Schönberg, erreicht man das Tal. Die Stubaitalbahn (STB) verbindet Innsbruck mit Fulpmes im Stundentakt. Von Fulpmes verkehren Busse nach Neustift und zur Stubaier Gletscherbahn. Der Flughafen Innsbruck ist der nächstgelegene Airport. Die Talstraße führt bis Mutterberg, wo die Gletscherbahn startet.
Das Klima variiert stark mit der Höhenlage. Im Talbereich um Neustift (1.000m) herrschen milde Temperaturen mit Sommerwerten bis 25°C. Oberhalb von 2.500m ist auch im Sommer mit Schneefall zu rechnen. Die Gletscher liegen ab etwa 2.800m. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1.000-1.400mm, wobei der meiste Niederschlag im Sommer fällt. Die Nordexposition bringt mehr Bewölkung als in anderen Tiroler Tälern.
Die Hauptsaison für Bergtouren und den Stubaier Höhenweg ist von Ende Juni bis Mitte September. Für Hochtouren auf vergletscherte Gipfel sind Juli und August ideal. Skitouren sind von Februar bis Mai möglich, wobei das Frühjahr die besten Bedingungen bietet. Der Stubaier Gletscher ermöglicht Skifahren von Oktober bis Juni. Für Tal- und Almwanderungen eignet sich auch der Herbst hervorragend.
Hütten & POIs in Stubaier Alpen
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Bushaltestelle
533Gipfel
484Wasserfall
33
Karte
Auf einen Blick
- Hauptort Neustift im Stubaital
- Höchster Gipfel Zuckerhütl
- Fläche 700 km²
- Höhenbereich 900 - 3.507 m
- Land Österreich
Aktivitäten
Hotels in Stubaier Alpen
Übergeordnete Region