Simmental
Schweiz
0
Touren
3.628
Hütten & POIs
3.243 m
Höchster Punkt
590
km² Fläche
Über Simmental
Das Simmental im Berner Oberland erstreckt sich von Wimmis am Thunersee bis zum Rawilpass und zur Lenk im hinteren Tal. Die Simme, die dem Tal seinen Namen gibt, entspringt an den Haengen der Wildstrubel-Gruppe und muendet bei Wimmis in den Thunersee. Das Tal ist bekannt fuer seine idyllische Voralpenlandschaft, die traditionelle Bauernkultur und die namensgebende Simmentaler Rinderrasse.
Geografisch gliedert sich das Simmental in das Niedersimmental von Wimmis bis Boltigen und das Obersimmental bis zur Lenk. Die suedliche Begrenzung bilden die Berner Alpen mit dem Wildstrubel (3244 m), dem Wildhorn (3248 m) und der Plaine Morte, einem der groessten Plateaugletscher der Alpen. Noerdlich erheben sich die sanfteren Stockhornkette und das Gantrisch-Gebiet.
Die Doerfer des Simmentals haben ihren urspruenglichen Charakter bewahrt. Zweisimmen als Hauptort ist Knotenpunkt der Montreux-Berner Oberland-Bahn. Lenk im hinteren Tal ist ein beliebter Kurort mit schwefelhaltigen Quellen. Die charakteristischen Simmentaler Bauernhaeuser mit ihren reich bemalten Fassaden und den kunstvoll geschnitzten Giebeln sind architektonische Juwelen. Das Simmentaler Rind, eine der bekanntesten Rinderrassen der Welt, hat hier seinen Ursprung.
Kulturell ist das Simmental tief in bernischen Traditionen verwurzelt. Die Trachtenfeste, das Schwingen und die Alpabzuege werden mit grosser Hingabe gepflegt. Die Alphornblaeser und Jodlerchore sind ueber die Region hinaus bekannt. Das traditionelle Handwerk, insbesondere die Holzschnitzerei und die Kaeserei, wird noch immer praktiziert. Der Simmentaler Alp- und Bergkaese ist eine geschuetzte Spezialitaet.
Fuer Bergsteiger bietet das Simmental interessante Ziele in der Wildstrubel-Gruppe. Der Wildstrubel selbst ist eine lohnende Hochtour, die von der Wildhornhuette oder dem Wildstrubel-Haus aus unternommen wird. Das Wildhorn bietet eine klassische Route ueber die Plaine Morte. Der Niesenhorngrat oberhalb von Zweisimmen ist eine beliebte Klettertour. Die Gipfel der Stockhornkette sind ideale Ziele fuer Tageswanderungen mit spektakulaerer Aussicht.
Das Wandernetz im Simmental ist ausgezeichnet. Die Wanderung zum Simmenfaelle und weiter zur Siebenbrunnen-Quelle zeigt die Urspruenge der Simme. Der Panoramaweg Simmental fuehrt von der Lenk nach Gstaad. Die Betelberg-Region oberhalb der Lenk bietet im Sommer Blumenwiesen und Murmeltier-Beobachtung. Im Winter ist das Skigebiet Adelboden-Lenk eines der groessten im Berner Oberland.
Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Juli bis September. Die Wildhorn-Huette, die Wilstrubel-Huette und die Laemmerenhuette sind wichtige Stuetzpunkte. Das Klima im Simmental ist vergleichsweise mild, die Sommer angenehm warm. Die Bergfuehrer der Region bieten gefuehrte Touren an. Die Anreise mit der Bahn ueber Spiez oder Zweisimmen ist bequem moeglich.
Die Traditionen des Simmentals sind eng mit der Viehzucht verbunden. Die Simmentaler Rinder, eine der weltweit bedeutendsten Rinderrassen, wurden hier ueber Jahrhunderte gezuechtet und in alle Welt exportiert. Die Alpaufzuege im Fruehsommer und die Alpabzuege im Herbst sind festliche Anlaesse mit geschmuecktem Vieh und traditioneller Tracht. Das Schwingen hat im Simmental eine grosse Tradition, und die regionalen Schwingfeste ziehen zahlreiche Zuschauer an. Die Tierwelt umfasst Murmeltiere, Gaemsen und in den Hochlagen Steinboecke. Der Steinadler kreist ueber den Gipfeln der Wildstrubel-Gruppe. In den Bergwaeldern leben Rehe, Fuechse und Dachse. Die kulinarischen Spezialitaeten umfassen den wuerzigen Simmentaler Alpkaese, der nach traditionellen Methoden in den Sennereien hergestellt wird. Das Simmentaler Fleisch ist fuer seine Qualitaet bekannt. Die lokalen Baeckereien bieten Lebkuchen und Pfefferkuchen nach ueberlieferten Rezepten. Der Saanenhoger, ein milder Weichkaese, stammt aus dem benachbarten Saanenland.
Die jaehrlichen Veranstaltungen im Simmental sind eng mit der Landwirtschaft verbunden. Die Viehschauen im Herbst praegen den Kalender, und die Praemierung der schoensten Simmentaler Rinder ist ein gesellschaftliches Ereignis. Das Schwingfest auf der Lenk und die Alphornfeste in den Bergdoerfern ziehen Liebhaber des Schweizer Brauchtums an. Die Weihnachtsmaerkte in Zweisimmen und Saanen verbreiten winterliche Stimmung mit regionalen Produkten und Handwerk.
Geografisch gliedert sich das Simmental in das Niedersimmental von Wimmis bis Boltigen und das Obersimmental bis zur Lenk. Die suedliche Begrenzung bilden die Berner Alpen mit dem Wildstrubel (3244 m), dem Wildhorn (3248 m) und der Plaine Morte, einem der groessten Plateaugletscher der Alpen. Noerdlich erheben sich die sanfteren Stockhornkette und das Gantrisch-Gebiet.
Die Doerfer des Simmentals haben ihren urspruenglichen Charakter bewahrt. Zweisimmen als Hauptort ist Knotenpunkt der Montreux-Berner Oberland-Bahn. Lenk im hinteren Tal ist ein beliebter Kurort mit schwefelhaltigen Quellen. Die charakteristischen Simmentaler Bauernhaeuser mit ihren reich bemalten Fassaden und den kunstvoll geschnitzten Giebeln sind architektonische Juwelen. Das Simmentaler Rind, eine der bekanntesten Rinderrassen der Welt, hat hier seinen Ursprung.
Kulturell ist das Simmental tief in bernischen Traditionen verwurzelt. Die Trachtenfeste, das Schwingen und die Alpabzuege werden mit grosser Hingabe gepflegt. Die Alphornblaeser und Jodlerchore sind ueber die Region hinaus bekannt. Das traditionelle Handwerk, insbesondere die Holzschnitzerei und die Kaeserei, wird noch immer praktiziert. Der Simmentaler Alp- und Bergkaese ist eine geschuetzte Spezialitaet.
Fuer Bergsteiger bietet das Simmental interessante Ziele in der Wildstrubel-Gruppe. Der Wildstrubel selbst ist eine lohnende Hochtour, die von der Wildhornhuette oder dem Wildstrubel-Haus aus unternommen wird. Das Wildhorn bietet eine klassische Route ueber die Plaine Morte. Der Niesenhorngrat oberhalb von Zweisimmen ist eine beliebte Klettertour. Die Gipfel der Stockhornkette sind ideale Ziele fuer Tageswanderungen mit spektakulaerer Aussicht.
Das Wandernetz im Simmental ist ausgezeichnet. Die Wanderung zum Simmenfaelle und weiter zur Siebenbrunnen-Quelle zeigt die Urspruenge der Simme. Der Panoramaweg Simmental fuehrt von der Lenk nach Gstaad. Die Betelberg-Region oberhalb der Lenk bietet im Sommer Blumenwiesen und Murmeltier-Beobachtung. Im Winter ist das Skigebiet Adelboden-Lenk eines der groessten im Berner Oberland.
Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Juli bis September. Die Wildhorn-Huette, die Wilstrubel-Huette und die Laemmerenhuette sind wichtige Stuetzpunkte. Das Klima im Simmental ist vergleichsweise mild, die Sommer angenehm warm. Die Bergfuehrer der Region bieten gefuehrte Touren an. Die Anreise mit der Bahn ueber Spiez oder Zweisimmen ist bequem moeglich.
Die Traditionen des Simmentals sind eng mit der Viehzucht verbunden. Die Simmentaler Rinder, eine der weltweit bedeutendsten Rinderrassen, wurden hier ueber Jahrhunderte gezuechtet und in alle Welt exportiert. Die Alpaufzuege im Fruehsommer und die Alpabzuege im Herbst sind festliche Anlaesse mit geschmuecktem Vieh und traditioneller Tracht. Das Schwingen hat im Simmental eine grosse Tradition, und die regionalen Schwingfeste ziehen zahlreiche Zuschauer an. Die Tierwelt umfasst Murmeltiere, Gaemsen und in den Hochlagen Steinboecke. Der Steinadler kreist ueber den Gipfeln der Wildstrubel-Gruppe. In den Bergwaeldern leben Rehe, Fuechse und Dachse. Die kulinarischen Spezialitaeten umfassen den wuerzigen Simmentaler Alpkaese, der nach traditionellen Methoden in den Sennereien hergestellt wird. Das Simmentaler Fleisch ist fuer seine Qualitaet bekannt. Die lokalen Baeckereien bieten Lebkuchen und Pfefferkuchen nach ueberlieferten Rezepten. Der Saanenhoger, ein milder Weichkaese, stammt aus dem benachbarten Saanenland.
Die jaehrlichen Veranstaltungen im Simmental sind eng mit der Landwirtschaft verbunden. Die Viehschauen im Herbst praegen den Kalender, und die Praemierung der schoensten Simmentaler Rinder ist ein gesellschaftliches Ereignis. Das Schwingfest auf der Lenk und die Alphornfeste in den Bergdoerfern ziehen Liebhaber des Schweizer Brauchtums an. Die Weihnachtsmaerkte in Zweisimmen und Saanen verbreiten winterliche Stimmung mit regionalen Produkten und Handwerk.
Highlights
Wildstrubel - höchster Gipfel des Simmentals mit Gletscher
Simmentaler Bauernhäuser - UNESCO-würdige Holzarchitektur
Lenker Schwefelquellen - eine der grössten Schwefelquellen Europas
Simmenfälle - malerische Wasserfälle am Talschluss
Iffigtal - ursprüngliches Hochtal mit Bergseen
Stockhorn - Aussichtsberg mit Panoramablick
Simmentaler Käsereien - traditionelle Alpkäseproduktion
Niedersimmentaler Holzhäuser - historisches Bauernhaus-Ensemble
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Wildstrubel | 3.243 m | Mittel |
| Wildhorn | 3.250 m | Mittel |
| Rohrbachstein | 2.950 m | Leicht |
| Laufbodenhorn | 2.703 m | Leicht |
| Iffighorn | 2.378 m | Mittel |
| Albristhorn | 2.762 m | Schwer |
Geschichte
Das Simmental wurde bereits im 8. Jahrhundert von alemannischen Siedlern besiedelt. Die strategische Lage als Zugang zum Rawilpass machte das Tal zu einem wichtigen Handelsweg. Im Mittelalter gehörte die Region zur Herrschaft der Freiherren von Weissenburg.
Die Zucht des Simmentaler Rinds begann im 17. Jahrhundert und machte das Tal weltweit bekannt. Die Rasse wurde in über 40 Länder exportiert und bildet die Grundlage vieler lokaler Zuchtprogramme. Das jährliche "Simmentaler Schwinget" ist eines der traditionsreichsten Schwingfeste der Schweiz.
Die traditionelle Holzbaukunst des Simmentals entwickelte sich über Jahrhunderte und erreichte im 18. und 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Die kunstvollen Schnitzereien und Bemalungen der Chalets erzählen Geschichten von Wohlstand und Handwerkskunst.
Der Tourismus entwickelte sich ab dem späten 19. Jahrhundert, als erste Kurgäste die Heilquellen von Lenk entdeckten. Der Bau der Simmentalbahn (1902) öffnete das Tal für Besucher aus aller Welt.
Die Zucht des Simmentaler Rinds begann im 17. Jahrhundert und machte das Tal weltweit bekannt. Die Rasse wurde in über 40 Länder exportiert und bildet die Grundlage vieler lokaler Zuchtprogramme. Das jährliche "Simmentaler Schwinget" ist eines der traditionsreichsten Schwingfeste der Schweiz.
Die traditionelle Holzbaukunst des Simmentals entwickelte sich über Jahrhunderte und erreichte im 18. und 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Die kunstvollen Schnitzereien und Bemalungen der Chalets erzählen Geschichten von Wohlstand und Handwerkskunst.
Der Tourismus entwickelte sich ab dem späten 19. Jahrhundert, als erste Kurgäste die Heilquellen von Lenk entdeckten. Der Bau der Simmentalbahn (1902) öffnete das Tal für Besucher aus aller Welt.
Mit der Bahn: Ab Spiez mit der BLS Richtung Zweisimmen (30 Min.), weiter nach Lenk (15 Min.). Direkte Verbindungen ab Bern nach Zweisimmen (1 Std. 15 Min.). Der Panoramazug "GoldenPass" verkehrt von Montreux über Zweisimmen nach Interlaken.
Mit dem Auto: Über die A6 bis Wimmis, dann Kantonsstrasse durchs Simmental. Zweisimmen ist in 45 Minuten ab Thun erreichbar, Lenk in weiteren 15 Minuten.
Bergbahnen: Lenk Bergbahnen (Betelberg, Metsch), Rinderberg-Saanersloch Gondelbahn. Der Rawilpass ist nur zu Fuss oder per Mountainbike überquerbar.
Mit dem Auto: Über die A6 bis Wimmis, dann Kantonsstrasse durchs Simmental. Zweisimmen ist in 45 Minuten ab Thun erreichbar, Lenk in weiteren 15 Minuten.
Bergbahnen: Lenk Bergbahnen (Betelberg, Metsch), Rinderberg-Saanersloch Gondelbahn. Der Rawilpass ist nur zu Fuss oder per Mountainbike überquerbar.
Das Simmental geniesst ein gemässigtes Voralpenklima mit kontinentalen Einflüssen. Die Tallagen (800-1100m) verzeichnen warme Sommer mit Durchschnittstemperaturen von 16-20°C und mässig kalte Winter. Die Niederschläge sind gleichmässig über das Jahr verteilt.
In Lenk (1068m) liegt der erste Schnee meist Anfang November, die Schneesicherheit reicht bis in den April. Die Gletscherregion um den Wildstrubel (über 2800m) ist ab Oktober bis Juni schneebedeckt.
Das Tal profitiert von seiner geschützten Lage und dem Föhn, der gelegentlich milde Luft aus dem Süden bringt. Die Sonnenhänge oberhalb von Zweisimmen und Lenk sind besonders begünstigt und wurden traditionell für den Weinbau genutzt.
In Lenk (1068m) liegt der erste Schnee meist Anfang November, die Schneesicherheit reicht bis in den April. Die Gletscherregion um den Wildstrubel (über 2800m) ist ab Oktober bis Juni schneebedeckt.
Das Tal profitiert von seiner geschützten Lage und dem Föhn, der gelegentlich milde Luft aus dem Süden bringt. Die Sonnenhänge oberhalb von Zweisimmen und Lenk sind besonders begünstigt und wurden traditionell für den Weinbau genutzt.
Für Wanderungen: Juni bis Oktober, mit Hochsaison im Juli und August. Die Alpweiden sind von Juni bis September bewirtschaftet - ideal um traditionelle Alpkäserei zu erleben. Für Skitouren auf den Wildstrubel: März bis Mai bieten gute Firn-Verhältnisse. Für Skifahren: Dezember bis April im Skigebiet Lenk-Betelberg. Der Herbst (September/Oktober) bietet stabile Wetterverhältnisse und weniger Besucher. Die Alpabzüge im September sind ein besonderes kulturelles Erlebnis.
Hütten & POIs in Simmental
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Bushaltestelle
705
Karte
Auf einen Blick
- Hauptort Lenk im Simmental
- Höchster Gipfel Wildstrubel
- Fläche 590 km²
- Höhenbereich 650 - 3.243 m
- Land Schweiz
Aktivitäten
Bergwanderungen zum Wildstrubel und Wildhorn
Skifahren im Skigebiet Lenk-Simmental
Skitouren auf Wildstrubel und umliegende Gipfel
Besuch traditioneller Alpkäsereien
Mountainbiking auf dem Simmental Bike Trail
Wellness im Lenker Thermalbad
Kulturwanderungen zu historischen Bauernhäusern
Langlaufen auf den Loipen im Talgrund
Gleitschirmfliegen ab Betelberg
Angeln in der Simme
Hotels in Simmental
Übergeordnete Region