Saastal
Schweiz
0
Touren
2.276
Hütten & POIs
4.545 m
Höchster Punkt
150
km² Fläche
Über Saastal
Das Saastal ist eines der eindrucksvollsten Hochtaeler der Schweizer Alpen und erstreckt sich von Stalden bis zum Gletscherkessel von Saas-Fee. Das Tal wird von einer beeindruckenden Kette von Viertausendern umrahmt, darunter das Dom (4545 m) als hoechster vollstaendig auf Schweizer Boden stehender Berg, das Taeschhorn (4491 m), das Alphubel (4206 m), das Allalinhorn (4027 m) und der legendaere Nadelgrat mit seinen fuenf Viertausender-Gipfeln. Diese Konzentration von Viertausendern macht das Saastal zu einem der bedeutendsten Hochtouren-Reviere der Alpen.
Saas-Fee, das Gletscherdorf im Talschluss, liegt auf 1800 Metern Hoehe und ist wie Zermatt autofrei, was eine besondere Ruhe und Atmosphaere schafft. Der Ort wird von einem Kranz von dreizehn Viertausendern umgeben, was ihm den poetischen Beinamen Perle der Alpen eingebracht hat. Der Fee-Gletscher reicht bis fast an den Dorfrand heran und praegt die einzigartige Atmosphaere dieses traditionellen Bergsteigerdorfs. Die weiteren Ortschaften des Tals - Saas-Grund, Saas-Balen und Saas-Almagell - bewahren ihren urspruenglichen Walliser Charakter mit geschwärzten Holzhaeusern und blumengeschmueckten Balkonen.
Die Geschichte des Saastals ist eng mit der Alpwirtschaft und spaeter dem aufkommenden Alpinismus verbunden. Schon im Mittelalter fuehrten Saumwege ueber den Monte-Moro-Pass nach Italien, die fuer Handel und Pilgerreisen genutzt wurden. Die Erstbesteigungen der umliegenden Gipfel im 19. Jahrhundert machten das Tal zu einem Zentrum des fruehen Alpinismus und zogen Bergsteiger aus ganz Europa an. Das Saaser Museum in Saas-Fee dokumentiert diese reiche Geschichte und die traditionelle Lebensweise der Taelbewohner mit Werkzeugen, Trachten und historischen Fotografien.
Kulturell ist das Saastal tief in den Walliser Traditionen verwurzelt und bewahrt ein reiches Brauchtum. Die Kapelle zur Hohen Stiege oberhalb von Saas-Fee ist ein bedeutender Wallfahrtsort mit wunderschoenen Fresken. Die Prozessionen und kirchlichen Feste folgen noch heute dem alten Kirchenkalender und werden in traditionellen Trachten begangen. Die lokale Kueche bietet authentische Spezialitaeten wie Gsottus (gedoempftes Fleisch mit Gemuese), Cholera (ein herzhafter Gemuese-Kuchen) und natuerlich Raclette und Kaese aus der eigenen Alpwirtschaft.
Fuer Bergsteiger ist das Saastal ein ideales Revier mit Touren fuer Einsteiger bis zu anspruchsvollen Unternehmungen. Das Allalinhorn gilt dank der Erschliessung durch die Metro Alpin, die hoechste unterirdische Standseilbahn der Welt auf 3500 Metern, als einer der am leichtesten erreichbaren Viertausender. Der Alphubel und das Rimpfischhorn bieten klassische Gletschertouren mittlerer Schwierigkeit. Anspruchsvollere Ziele sind das Dom ueber den eleganten Festigrat, das steile Taeschhorn oder die technische Suedwand des Nadelhorns.
Das Skigebiet Saas-Fee bietet dank seiner Hoehenlage von bis zu 3600 Metern schneesichere Verhaeltnisse und ganzjaehriges Gletscherskifahren. Der Allalin-Gletscher ist auch im Sommer ein beliebtes Trainingsgelaende fuer Skifahrer und Nationalmannschaften. Im Sommer erschliesst ein weitverzweigtes Wandernetz von ueber 350 Kilometern die Region, von gemuetlichen Talwanderungen entlang der Saaser Vispa bis zu anspruchsvollen Hoehentouren.
Die touristische Infrastruktur des Saastals verbindet moderne Annehmlichkeiten mit alpiner Authentizitaet. Berghuetten wie die Britannia-Huette, die Mischabel-Huetten und die Weissmies-Huette dienen als Stuetzpunkte. Die Bergfuehrervereinigung von Saas-Fee gehoert zu den aeltesten der Schweiz. Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Mitte Juni bis Ende September, wobei frueher Aufbruch empfohlen wird.
Die Tier- und Pflanzenwelt des Saastals ist von aussergewoehnlicher Vielfalt gepraegt. In den Laerchenwaeldern leben Eichhoernchen und verschiedene Spechtarten, waehrend auf den Alpweiden Murmeltiere ihre Baue anlegen. Steinboecke und Gaemsen bevoelkern die Felsregionen, und mit etwas Glueck kann man den majestätischen Bartgeier beobachten. Die Flora umfasst seltene Orchideen, das Edelweiss und den tiefdunklen Enzian. Besonders reizvoll ist die Bluetezeit im Fruehsommer, wenn die Alpweiden in ein Blumenmeer verwandelt werden. Kulinarisch bietet das Saastal authentische Walliser Spezialitaeten: das Gsottis, ein traditionelles Eintopfgericht, Walliser Trockenfleisch vom Rind, der wuerzige Walliser Raclette-Kaese und als Dessert die Walliser Aprikosen, die in den suedexponierten Hanglagen des Rhonetals gedeihen. Die lokalen Winzer keltern vollmundige Rotweine aus der Pinot-Noir-Traube.
Saas-Fee, das Gletscherdorf im Talschluss, liegt auf 1800 Metern Hoehe und ist wie Zermatt autofrei, was eine besondere Ruhe und Atmosphaere schafft. Der Ort wird von einem Kranz von dreizehn Viertausendern umgeben, was ihm den poetischen Beinamen Perle der Alpen eingebracht hat. Der Fee-Gletscher reicht bis fast an den Dorfrand heran und praegt die einzigartige Atmosphaere dieses traditionellen Bergsteigerdorfs. Die weiteren Ortschaften des Tals - Saas-Grund, Saas-Balen und Saas-Almagell - bewahren ihren urspruenglichen Walliser Charakter mit geschwärzten Holzhaeusern und blumengeschmueckten Balkonen.
Die Geschichte des Saastals ist eng mit der Alpwirtschaft und spaeter dem aufkommenden Alpinismus verbunden. Schon im Mittelalter fuehrten Saumwege ueber den Monte-Moro-Pass nach Italien, die fuer Handel und Pilgerreisen genutzt wurden. Die Erstbesteigungen der umliegenden Gipfel im 19. Jahrhundert machten das Tal zu einem Zentrum des fruehen Alpinismus und zogen Bergsteiger aus ganz Europa an. Das Saaser Museum in Saas-Fee dokumentiert diese reiche Geschichte und die traditionelle Lebensweise der Taelbewohner mit Werkzeugen, Trachten und historischen Fotografien.
Kulturell ist das Saastal tief in den Walliser Traditionen verwurzelt und bewahrt ein reiches Brauchtum. Die Kapelle zur Hohen Stiege oberhalb von Saas-Fee ist ein bedeutender Wallfahrtsort mit wunderschoenen Fresken. Die Prozessionen und kirchlichen Feste folgen noch heute dem alten Kirchenkalender und werden in traditionellen Trachten begangen. Die lokale Kueche bietet authentische Spezialitaeten wie Gsottus (gedoempftes Fleisch mit Gemuese), Cholera (ein herzhafter Gemuese-Kuchen) und natuerlich Raclette und Kaese aus der eigenen Alpwirtschaft.
Fuer Bergsteiger ist das Saastal ein ideales Revier mit Touren fuer Einsteiger bis zu anspruchsvollen Unternehmungen. Das Allalinhorn gilt dank der Erschliessung durch die Metro Alpin, die hoechste unterirdische Standseilbahn der Welt auf 3500 Metern, als einer der am leichtesten erreichbaren Viertausender. Der Alphubel und das Rimpfischhorn bieten klassische Gletschertouren mittlerer Schwierigkeit. Anspruchsvollere Ziele sind das Dom ueber den eleganten Festigrat, das steile Taeschhorn oder die technische Suedwand des Nadelhorns.
Das Skigebiet Saas-Fee bietet dank seiner Hoehenlage von bis zu 3600 Metern schneesichere Verhaeltnisse und ganzjaehriges Gletscherskifahren. Der Allalin-Gletscher ist auch im Sommer ein beliebtes Trainingsgelaende fuer Skifahrer und Nationalmannschaften. Im Sommer erschliesst ein weitverzweigtes Wandernetz von ueber 350 Kilometern die Region, von gemuetlichen Talwanderungen entlang der Saaser Vispa bis zu anspruchsvollen Hoehentouren.
Die touristische Infrastruktur des Saastals verbindet moderne Annehmlichkeiten mit alpiner Authentizitaet. Berghuetten wie die Britannia-Huette, die Mischabel-Huetten und die Weissmies-Huette dienen als Stuetzpunkte. Die Bergfuehrervereinigung von Saas-Fee gehoert zu den aeltesten der Schweiz. Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Mitte Juni bis Ende September, wobei frueher Aufbruch empfohlen wird.
Die Tier- und Pflanzenwelt des Saastals ist von aussergewoehnlicher Vielfalt gepraegt. In den Laerchenwaeldern leben Eichhoernchen und verschiedene Spechtarten, waehrend auf den Alpweiden Murmeltiere ihre Baue anlegen. Steinboecke und Gaemsen bevoelkern die Felsregionen, und mit etwas Glueck kann man den majestätischen Bartgeier beobachten. Die Flora umfasst seltene Orchideen, das Edelweiss und den tiefdunklen Enzian. Besonders reizvoll ist die Bluetezeit im Fruehsommer, wenn die Alpweiden in ein Blumenmeer verwandelt werden. Kulinarisch bietet das Saastal authentische Walliser Spezialitaeten: das Gsottis, ein traditionelles Eintopfgericht, Walliser Trockenfleisch vom Rind, der wuerzige Walliser Raclette-Kaese und als Dessert die Walliser Aprikosen, die in den suedexponierten Hanglagen des Rhonetals gedeihen. Die lokalen Winzer keltern vollmundige Rotweine aus der Pinot-Noir-Traube.
Highlights
Dom (4545 m) - höchster Berg vollständig in der Schweiz
Autofreies Saas-Fee mit Gletscherpanorama
Metro Alpin - höchste unterirdische Standseilbahn der Welt
Drehrestaurant Allalin auf 3500 m
Feegletscher direkt über dem Dorf
Mischabel-Gruppe mit Täschhorn und Nadelhorn
Eispavillon im ewigen Eis
Britannia-Hütte als Ausgangspunkt für Hochtouren
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Dom | 4.545 m | Schwer |
| Täschhorn | 4.491 m | Sehr schwer |
| Nadelhorn | 4.327 m | Schwer |
| Alphubel | 4.206 m | Leicht |
| Allalinhorn | 4.027 m | Leicht |
| Rimpfischhorn | 4.198 m | Schwer |
| Strahlhorn | 4.190 m | Mittel |
Geschichte
Die Besiedlung des Saastals reicht bis in die Bronzezeit zurück. Im Mittelalter war das Tal über den Monte-Moro-Pass mit Italien verbunden, was Handel und kulturellen Austausch ermöglichte. Die typischen Stadel und Speicher auf Mäuseplatten zeugen noch heute von der bäuerlichen Vergangenheit.
Der Alpinismus erreichte das Saastal im 19. Jahrhundert. Die Erstbesteigung des Dom erfolgte 1858 durch J.L. Davies mit den Führern Johann Zumtaugwald und Johann Kronig. In den folgenden Jahrzehnten wurden alle bedeutenden Gipfel erstbestiegen, und Saas-Fee entwickelte sich zu einem Bergsteigerzentrum.
1951 wurde Saas-Fee autofrei, ein Schritt, der das Dorf von anderen Tourismusorten abhob. Der Bau der Metro Alpin 1984 und die kontinuierliche Entwicklung der Infrastruktur machten das Saastal zu einer ganzjährigen Destination. Das Tal hat sich seinen authentischen Charakter bewahrt und verbindet Tradition mit modernem Komfort.
Der Alpinismus erreichte das Saastal im 19. Jahrhundert. Die Erstbesteigung des Dom erfolgte 1858 durch J.L. Davies mit den Führern Johann Zumtaugwald und Johann Kronig. In den folgenden Jahrzehnten wurden alle bedeutenden Gipfel erstbestiegen, und Saas-Fee entwickelte sich zu einem Bergsteigerzentrum.
1951 wurde Saas-Fee autofrei, ein Schritt, der das Dorf von anderen Tourismusorten abhob. Der Bau der Metro Alpin 1984 und die kontinuierliche Entwicklung der Infrastruktur machten das Saastal zu einer ganzjährigen Destination. Das Tal hat sich seinen authentischen Charakter bewahrt und verbindet Tradition mit modernem Komfort.
Das Saastal ist über die Kantonsstrasse von Visp erreichbar. Mit dem Auto fährt man via Stalden ins Tal. Saas-Fee ist autofrei; Parkplätze befinden sich am Dorfeingang. Mit dem öffentlichen Verkehr erreicht man das Saastal ab Visp (Anschluss an die SBB-Hauptlinie) mit dem Postauto. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Der nächste Flughafen ist Genf (ca. 2.5 Stunden) oder Zürich (ca. 3 Stunden). Im Sommer kann das Tal auch über den Monte-Moro-Pass zu Fuss von Macugnaga erreicht werden.
Das Saastal liegt in der inneralpinen Trockenzone mit relativ geringen Niederschlägen von etwa 700-900 mm pro Jahr. Die Sommer sind in Saas-Fee (1800 m) angenehm mit Temperaturen zwischen 15-22°C, während die Höhenlagen deutlich kühler sind. Die hohe Lage garantiert auch im Sommer frische Luft und angenehme Nächte.
Die Winter sind kalt und schneereich, mit Temperaturen, die regelmässig unter -10°C fallen. Die Schneesicherheit ist durch die Höhenlage und die Gletscher garantiert. Die Region profitiert von der inneralpinen Lage mit vielen Sonnentagen und einem stabilen Hochdruckklima, besonders im Herbst.
Die Winter sind kalt und schneereich, mit Temperaturen, die regelmässig unter -10°C fallen. Die Schneesicherheit ist durch die Höhenlage und die Gletscher garantiert. Die Region profitiert von der inneralpinen Lage mit vielen Sonnentagen und einem stabilen Hochdruckklima, besonders im Herbst.
Für Wanderungen: Ende Juni bis Oktober. Die Hochsaison liegt im Juli und August mit den besten Verhältnissen. Für Hochtouren auf die Viertausender: Mitte Juni bis Mitte September, abhängig von den Schneeverhältnissen. Für Skifahren: Dezember bis April, Gletscherskigebiet ganzjährig. Der Herbst (September-Oktober) bietet oft das stabilste Wetter mit klarer Fernsicht.
Hütten & POIs in Saastal
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Bahnhof
172Aussichtspunkt
103
Karte
Auf einen Blick
Aktivitäten
Hochtouren auf über 18 Viertausender
Wandern auf über 350 km markierten Wegen
Ganzjähriges Gletscherskifahren
Eisklettern am Feegletscher
Mountainbiken auf 150 km Trails
Klettersteige in verschiedenen Schwierigkeitsgraden
Sommerrodelbahn Feeblitz
Besuch des Gletschergartens und Eispavillon
Trailrunning auf alpinen Strecken
Schneeschuhwandern im Winter
Hotels in Saastal
Übergeordnete Region