Jungfrau-Region
Schweiz
0
Touren
589
Hütten & POIs
4.158 m
Höchster Punkt
350
km² Fläche
Über Jungfrau-Region
Die Jungfrau-Region im Herzen des Berner Oberlandes gehoert zu den bekanntesten Berglandschaften der Welt. Das majestätische Dreigestirn aus Eiger (3967 m), Moench (4107 m) und Jungfrau (4158 m) praegt das Panorama dieser einzigartigen Hochgebirgslandschaft. Das Jungfraujoch auf 3454 Metern, der hoechste Bahnhof Europas, ermoeglicht einen bequemen Zugang zur Gletscherwelt und ist seit 2001 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.
Geografisch umfasst die Jungfrau-Region die Taeler und Berge rund um das Dreigestirn. Das Lauterbrunnental mit seinen 72 Wasserfaellen, darunter der spektakulaere Staubbach, ist eines der eindrucksvollsten Gletschertaeler der Alpen. Grindelwald zu Fuessen der Eiger-Nordwand und Wengen auf der Sonnenterrasse sind die Hauptorte der Region. Muerren, autofrei auf einem Felsvorsprung gelegen, bietet unvergleichliche Ausblicke auf das Dreigestirn.
Die Eiger-Nordwand ist ein Symbol des extremen Alpinismus. Die 1800 Meter hohe Wand galt lange als unbezwingbar und forderte viele Opfer, bevor sie 1938 erstmals durchstiegen wurde. Heute ist sie noch immer eine der grossen Herausforderungen fuer Spitzenalpinisten. Die Heckmair-Route, die Originalroute der Erstbesteiger, wird ebenso wiederholt wie moderne Extremrouten. Der Blick auf die Wand von der Kleinen Scheidegg ist atemberaubend.
Kulturell vereint die Jungfrau-Region traditionelle Bergbauernkultur mit der Geschichte des Alpentourismus. Die charakteristischen Berner Chalets mit ihren kunstvoll geschnitzten Fassaden praegen die Dorfbilder. Das Heimatmuseum Grindelwald und die historischen Hotels erzaehlen von der Pionierzeit des Tourismus. Trachtenfeste, Alpabzuege und das traditionelle Handwerk werden noch heute gepflegt.
Fuer Bergsteiger bietet die Jungfrau-Region ideale Bedingungen. Der Moench ist vom Jungfraujoch aus in wenigen Stunden zu besteigen und gilt als beliebter Einsteiger-Viertausender. Die Jungfrau erfordert einen laengeren Anstieg, belohnt aber mit grandiosem Gipfelpanorama. Die Eiger-Nordwand und der Mittellegi-Grat am Eiger sind Ziele fuer erfahrene Alpinisten. Die Traverse von der Jungfrau ueber den Kranzberg zum Eiger ist eine koenigliche Hochtouren-Unternehmung.
Die touristische Infrastruktur ist hervorragend. Die Jungfraubahn, ein technisches Meisterwerk aus dem Jahr 1912, fuehrt durch einen Tunnel im Eiger zum Jungfraujoch. Neue Seilbahnen wie der Eiger Express verkuerzen die Anreise. Wanderwege wie der Eiger Trail, die Wanderung zum Faulhorn oder der Panoramaweg Schynige Platte-First erschliessen die Region. Im Winter bieten verbundene Skigebiete ueber 200 Pistenkilometer.
Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Juni bis September. Die Moenchsjoch-Huette dient als Stuetzpunkt fuer Besteigungen von Moench und Jungfrau. Die Mittellegi-Huette am Eiger ist Ausgangspunkt fuer den beruhmten Grat. Die Bergfuehrer von Grindelwald und Wengen bieten gefuehrte Touren aller Schwierigkeitsgrade. Das Wetter im Berner Oberland kann schnell umschlagen, weshalb Flexibilitaet und gute Wetterbeurteilung unerlässlich sind.
Die Jungfrau-Region bietet neben dem Bergsteigen ein reiches kulturelles Angebot. Die Alphornblaeser und Fahnenschwinger treten bei zahlreichen Festen auf, das Jodelgesang erklingt bei Trachtenfesten in den Taelern. Die Holzschnitzerei von Brienz hat Weltruf - in der Schule fuer Holzbildhauerei werden noch heute Meisterstuecke gefertigt. Die Tierwelt ist trotz des Tourismus vielfaeltig geblieben: Murmeltiere pfeifen auf den Alpweiden, Gaemsen klettern in den Felswaenden, und Steinadler kreisen ueber den Gipfeln. In den Bachlaeufen des Lauterbrunnentals leben seltene Alpensalamander. Die lokale Kueche bietet Spezialitaeten wie Roesti, Alpkaese und die beruehmten Brienzler Meringuees mit Rahm. Die Bergbauern produzieren wuerzigen Alpkaese nach traditionellen Methoden. Im Herbst locken die Metzgete mit frischem Schweinefleisch und Blutwuersten Geniesser aus der ganzen Schweiz an. Die Alp-Beizli servieren einfache, aber koestliche Gerichte mit Produkten aus der eigenen Sennerei.
Die saisonalen Veranstaltungen praegen den Jahreslauf der Region. Das Lauberhorn-Skirennen in Wengen ist eines der traditionsreichsten Abfahrtsrennen der Welt. Im Sommer locken die Alphornfestivals und Jodlertreffen Tausende von Besuchern an. Die Silvesterfeiern auf dem Jungfraujoch mit Blick auf das naechtliche Gipfelpanorama sind ein unvergessliches Erlebnis.
Geografisch umfasst die Jungfrau-Region die Taeler und Berge rund um das Dreigestirn. Das Lauterbrunnental mit seinen 72 Wasserfaellen, darunter der spektakulaere Staubbach, ist eines der eindrucksvollsten Gletschertaeler der Alpen. Grindelwald zu Fuessen der Eiger-Nordwand und Wengen auf der Sonnenterrasse sind die Hauptorte der Region. Muerren, autofrei auf einem Felsvorsprung gelegen, bietet unvergleichliche Ausblicke auf das Dreigestirn.
Die Eiger-Nordwand ist ein Symbol des extremen Alpinismus. Die 1800 Meter hohe Wand galt lange als unbezwingbar und forderte viele Opfer, bevor sie 1938 erstmals durchstiegen wurde. Heute ist sie noch immer eine der grossen Herausforderungen fuer Spitzenalpinisten. Die Heckmair-Route, die Originalroute der Erstbesteiger, wird ebenso wiederholt wie moderne Extremrouten. Der Blick auf die Wand von der Kleinen Scheidegg ist atemberaubend.
Kulturell vereint die Jungfrau-Region traditionelle Bergbauernkultur mit der Geschichte des Alpentourismus. Die charakteristischen Berner Chalets mit ihren kunstvoll geschnitzten Fassaden praegen die Dorfbilder. Das Heimatmuseum Grindelwald und die historischen Hotels erzaehlen von der Pionierzeit des Tourismus. Trachtenfeste, Alpabzuege und das traditionelle Handwerk werden noch heute gepflegt.
Fuer Bergsteiger bietet die Jungfrau-Region ideale Bedingungen. Der Moench ist vom Jungfraujoch aus in wenigen Stunden zu besteigen und gilt als beliebter Einsteiger-Viertausender. Die Jungfrau erfordert einen laengeren Anstieg, belohnt aber mit grandiosem Gipfelpanorama. Die Eiger-Nordwand und der Mittellegi-Grat am Eiger sind Ziele fuer erfahrene Alpinisten. Die Traverse von der Jungfrau ueber den Kranzberg zum Eiger ist eine koenigliche Hochtouren-Unternehmung.
Die touristische Infrastruktur ist hervorragend. Die Jungfraubahn, ein technisches Meisterwerk aus dem Jahr 1912, fuehrt durch einen Tunnel im Eiger zum Jungfraujoch. Neue Seilbahnen wie der Eiger Express verkuerzen die Anreise. Wanderwege wie der Eiger Trail, die Wanderung zum Faulhorn oder der Panoramaweg Schynige Platte-First erschliessen die Region. Im Winter bieten verbundene Skigebiete ueber 200 Pistenkilometer.
Die beste Zeit fuer Hochtouren ist Juni bis September. Die Moenchsjoch-Huette dient als Stuetzpunkt fuer Besteigungen von Moench und Jungfrau. Die Mittellegi-Huette am Eiger ist Ausgangspunkt fuer den beruhmten Grat. Die Bergfuehrer von Grindelwald und Wengen bieten gefuehrte Touren aller Schwierigkeitsgrade. Das Wetter im Berner Oberland kann schnell umschlagen, weshalb Flexibilitaet und gute Wetterbeurteilung unerlässlich sind.
Die Jungfrau-Region bietet neben dem Bergsteigen ein reiches kulturelles Angebot. Die Alphornblaeser und Fahnenschwinger treten bei zahlreichen Festen auf, das Jodelgesang erklingt bei Trachtenfesten in den Taelern. Die Holzschnitzerei von Brienz hat Weltruf - in der Schule fuer Holzbildhauerei werden noch heute Meisterstuecke gefertigt. Die Tierwelt ist trotz des Tourismus vielfaeltig geblieben: Murmeltiere pfeifen auf den Alpweiden, Gaemsen klettern in den Felswaenden, und Steinadler kreisen ueber den Gipfeln. In den Bachlaeufen des Lauterbrunnentals leben seltene Alpensalamander. Die lokale Kueche bietet Spezialitaeten wie Roesti, Alpkaese und die beruehmten Brienzler Meringuees mit Rahm. Die Bergbauern produzieren wuerzigen Alpkaese nach traditionellen Methoden. Im Herbst locken die Metzgete mit frischem Schweinefleisch und Blutwuersten Geniesser aus der ganzen Schweiz an. Die Alp-Beizli servieren einfache, aber koestliche Gerichte mit Produkten aus der eigenen Sennerei.
Die saisonalen Veranstaltungen praegen den Jahreslauf der Region. Das Lauberhorn-Skirennen in Wengen ist eines der traditionsreichsten Abfahrtsrennen der Welt. Im Sommer locken die Alphornfestivals und Jodlertreffen Tausende von Besuchern an. Die Silvesterfeiern auf dem Jungfraujoch mit Blick auf das naechtliche Gipfelpanorama sind ein unvergessliches Erlebnis.
Highlights
Jungfraujoch - Top of Europe mit Aussicht auf den Aletschgletscher
Eiger Nordwand - legendäre Kletterwand mit dramatischer Geschichte
First Cliff Walk - spektakulärer Aussichtssteg über dem Abgrund
Schilthorn Piz Gloria - James Bond Drehort mit 360° Restaurant
Bachalpsee - malerischer Bergsee mit Wetterhorn-Spiegelung
Trümmelbach-Fälle - grösste unterirdische Wasserfälle Europas
Aletschgletscher - längster Gletscher der Alpen (UNESCO Welterbe)
Männlichen Aussichtspunkt - Panoramablick auf Eiger, Mönch und Jungfrau
Bekannte Gipfel
| Gipfel | Höhe | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Jungfrau | 4.158 m | Schwer |
| Mönch | 4.107 m | Mittel |
| Eiger | 3.967 m | Sehr schwer |
| Schreckhorn | 4.078 m | Sehr schwer |
| Wetterhorn | 3.692 m | Schwer |
| Kleines Schreckhorn | 3.495 m | Schwer |
Geschichte
Die touristische Erschliessung der Jungfrau-Region begann Mitte des 19. Jahrhunderts mit den ersten Pionieren des Alpinismus. Die Erstbesteigung der Jungfrau erfolgte 1811 durch die Brüder Meyer aus Aarau. Die berühmt-berüchtigte Eigernordwand wurde erst 1938 erstmals durchstiegen - nach mehreren tragischen Versuchen, die der Wand den Beinamen "Mordwand" einbrachten.
Der Bau der Jungfraubahn (1896-1912) war eine ingenieurtechnische Sensation: Eine Zahnradbahn, die durch das Innere von Eiger und Mönch auf 3454 Meter Höhe führt. Das Projekt des Industriellen Adolf Guyer-Zeller kostete 16 Millionen Franken und forderte 30 Menschenleben. Heute ist sie eine der meistbefahrenen Bergbahnen der Welt.
Die Region entwickelte sich zum Zentrum des Schweizer Bergtourismus. Wengen und Mürren, beide autofrei, bewahrten ihren ursprünglichen Charakter. Die Lauberhornrennen in Wengen, seit 1930 ausgetragen, sind die längste Skiabfahrt im Weltcup-Zirkus.
Der Bau der Jungfraubahn (1896-1912) war eine ingenieurtechnische Sensation: Eine Zahnradbahn, die durch das Innere von Eiger und Mönch auf 3454 Meter Höhe führt. Das Projekt des Industriellen Adolf Guyer-Zeller kostete 16 Millionen Franken und forderte 30 Menschenleben. Heute ist sie eine der meistbefahrenen Bergbahnen der Welt.
Die Region entwickelte sich zum Zentrum des Schweizer Bergtourismus. Wengen und Mürren, beide autofrei, bewahrten ihren ursprünglichen Charakter. Die Lauberhornrennen in Wengen, seit 1930 ausgetragen, sind die längste Skiabfahrt im Weltcup-Zirkus.
Mit der Bahn: Ab Interlaken Ost mit der Berner Oberland-Bahn (BOB) nach Grindelwald oder Lauterbrunnen (je 35 Min.). Von Interlaken verkehren direkte Züge nach Bern (50 Min.) und Zürich (2 Std.). Von Lauterbrunnen führen Bergbahnen nach Wengen und Mürren.
Mit dem Auto: Über die A8 bis Interlaken, dann Kantonsstrasse nach Grindelwald. Parkplätze am Ortseingang und am Terminal Grindelwald. Wengen und Mürren sind autofrei - Parkieren in Lauterbrunnen, dann weiter mit der Bahn.
Wichtige Bergbahnen: Jungfraubahn (Kleine Scheidegg - Jungfraujoch), Eiger Express (Grindelwald Terminal - Eigergletscher), Firstbahn (Grindelwald - First), Schilthornbahn (Mürren - Schilthorn).
Mit dem Auto: Über die A8 bis Interlaken, dann Kantonsstrasse nach Grindelwald. Parkplätze am Ortseingang und am Terminal Grindelwald. Wengen und Mürren sind autofrei - Parkieren in Lauterbrunnen, dann weiter mit der Bahn.
Wichtige Bergbahnen: Jungfraubahn (Kleine Scheidegg - Jungfraujoch), Eiger Express (Grindelwald Terminal - Eigergletscher), Firstbahn (Grindelwald - First), Schilthornbahn (Mürren - Schilthorn).
Die Jungfrau-Region weist ausgeprägte Höhenunterschiede auf, die zu stark variierenden klimatischen Bedingungen führen. In den Tälern (1000-1400m) herrscht gemässigtes Bergklima mit warmen Sommern (15-22°C) und schneereichen Wintern. Ab 2500m beginnt die nivale Zone mit Permafrost und ganzjähriger Schneebedeckung.
Die Region erhält überdurchschnittlich viel Niederschlag, besonders an den Nordhängen der Berner Alpen. Dies begünstigt die ausgedehnten Gletscher, darunter der Grosse Aletschgletscher mit 23 Kilometern Länge. Auf dem Jungfraujoch liegen die Temperaturen selbst im Sommer oft unter dem Gefrierpunkt, mit Durchschnittswerten um -7°C.
Die Region erhält überdurchschnittlich viel Niederschlag, besonders an den Nordhängen der Berner Alpen. Dies begünstigt die ausgedehnten Gletscher, darunter der Grosse Aletschgletscher mit 23 Kilometern Länge. Auf dem Jungfraujoch liegen die Temperaturen selbst im Sommer oft unter dem Gefrierpunkt, mit Durchschnittswerten um -7°C.
Für Wanderungen und Bergtouren: Juni bis September, wobei Juli und August die stabilsten Wetterverhältnisse bieten. Hochalpine Touren auf die Viertausender sind am besten im Juni/Juli möglich, wenn die Spalten noch gut überbrückt sind. Für das Jungfraujoch: Ganzjährig zugänglich, beste Fernsicht an klaren Wintertagen. Für Skifahren: Dezember bis April, mit Gletscherskifahren bis in den Mai. Die Herbstmonate September/Oktober bieten oft stabile Hochdrucklagen mit hervorragender Fernsicht und weniger Besuchern.
Hütten & POIs in Jungfrau-Region
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Notunterkunft
70
Karte
Auf einen Blick
- Hauptort Grindelwald
- Höchster Gipfel Jungfrau
- Fläche 350 km²
- Höhenbereich 560 - 4.158 m
- Land Schweiz
Aktivitäten
Hochalpine Bergtouren auf Eiger, Mönch und Jungfrau
Panoramawanderungen mit Blick auf das Dreigestirn
Gletschertrekking auf dem Aletschgletscher
Klettersteige am Eiger und rund um Mürren
Skifahren und Snowboarden in drei Skigebieten
Gleitschirmfliegen ab First und Männlichen
Mountainbiking auf über 100 km Trails
Bergbahnfahrten zum Jungfraujoch und Schilthorn
Winterwandern und Schneeschuhtouren
Canyoning in den Schluchten bei Grindelwald
Hotels in Jungfrau-Region
Übergeordnete Region