Lechaschau

Weiler 846 m
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846 m
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Touren
Über Lechaschau

Einleitung

Lechaschau, ein malerisches Dorf im Tiroler Lechtal, ist ein ruhiger Rückzugsort für Naturliebhaber und Bergwanderer. Bekannt für seine idyllische Lage am Fuß der Lechtaler Alpen, bietet der Ort einen idealen Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten in den Bergen.

Lage und Landschaft

Lechaschau liegt eingebettet in die beeindruckende alpine Kulisse der Lechtaler Alpen, direkt neben Reutte, dem Hauptort des Außerferns. Der Lech, ein ungezähmter Wildfluss, fließt in der Nähe und bietet atemberaubende Naturschönheit. Der Ort befindet sich auf einer Höhe von etwa 850 Metern und ist umgeben von sanft ansteigenden Hügeln und mächtigen Berggipfeln, die schroffe Felswände und sattgrüne Almwiesen bieten.

Charakter und Ortsbild

Das Ortsbild von Lechaschau wird geprägt durch traditionelle Tiroler Architektur mit großen, holzverkleideten Bauernhöfen und gemütlichen Gasthäusern. Die Atmosphäre ist entspannt und familiär, was durch die freundlichen Einheimischen unterstrichen wird. Auch im Winter bewahrt der Ort seinen besonderen Charme, wenn er unter einer leisen Schneedecke liegt.

Bergtouren und Wandern

Die Region um Lechaschau bietet für Wanderer und Bergsteiger Routen aller Schwierigkeitsgrade. Eine populäre Wahl ist die Wanderung auf den Thaneller, einen markanten Gipfel mit spektakulärer Aussicht über das Außerfern. Für weniger erfahrene Wanderer eignen sich Wege im Lechtal, die wunderschöne Naturpfade und malerische Ausblicke bieten. Der Ausgangspunkt vieler Touren ist direkt ab Dorf oder den nahegelegenen Parkplätzen erreichbar.

Wintersport

Wintersportler kommen in der Region ebenfalls auf ihre Kosten: Lechaschau ist nahe am Skigebiet Reutte-Hahnenkamm gelegen, das mit seinen gut präparierten Pisten beste Bedingungen für Skifahrer und Snowboarder bietet. In den umliegenden Bergtälern finden sich zudem zahlreiche Loipen für Langläufer.

Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Pfarrkirche St. Martin, die mit bezaubernden Fresken und einer barocken Innenausstattung begeistert. In der Nähe befindet sich das Burgenensemble Ehrenberg, eine beeindruckende historische Festungsanlage, die eine Zeitreise ins Mittelalter erlaubt und Teil der regionalen Geschichte ist.

Infrastruktur für Bergsteiger

In Lechaschau finden Bergsteiger alles, was das Herz begehrt: Mehrere Bergbahnen in der Umgebung erleichtern den Aufstieg zu den Wanderpfaden. Zudem stehen gemütliche Berghütten als Rastplätze bereit. Parkmöglichkeiten sind am Ortsrand vorhanden, was das Auto stehen lassen zur bequemen Option macht und den Weg in die Natur kurzweilig gestaltet.

Praktische Tipps

Die beste Reisezeit für Lechaschau ist zwischen Mai und Oktober, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Bergpfade frei von Schnee. Im Winter locken die Skigebiete meist zwischen Dezember und März. Empfehlenswert ist festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, da das Wetter in den Bergen schnell umschlagen kann.

Geschichte

Frühe Geschichte

Lechaschau, ein malerisches Dorf in Tirol, Österreich, bietet eine lange Geschichte von Besiedlung und Kultur. Die ersten Spuren von menschlichem Leben in der Region reichen bis in die Bronzezeit zurück. Während der Römerzeit war das Gebiet um Lechaschau Teil der Provinz Rätien. Die intensive Nutzung der Alpenpässe durch die Römer förderte die Besiedlung entlang der Verbindungswege. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort allmählich und wurde erstmals im Jahr 1300 urkundlich erwähnt. Der Name "Lechaschau" leitet sich wahrscheinlich vom Fluss Lech ab, der eine zentrale Rolle für die Besiedlung und den Handel spielte.

Entwicklung zur Neuzeit

Im Lauf der Jahrhunderte erlebte Lechaschau viele Veränderungen und blieb doch ein kleines, bäuerlich geprägtes Dorf. Im 16. und 17. Jahrhundert war das Gebiet durch den Dreißigjährigen Krieg und den Spanischen Erbfolgekrieg geprägt, die die Region in Mitleidenschaft zogen. Lechaschau geriet im Zuge der napoleonischen Kriege unter wechselnde Herrschaften, bevor es schließlich dauerhaft Teil des Habsburgerreiches wurde. Diese politischen Veränderungen beeinflussten zwar das tägliche Leben, ließen die abgelegene Region aber überwiegend intakt.

Aufstieg des Tourismus

Im 19. Jahrhundert mit der Romantisierung der Alpen und der Entdeckung durch Reisende begann der sanfte Aufstieg des Tourismus. Anfangs kamen Abenteurer und Künstler, die die unberührte Natur und alpine Landschaften schätzten. Lechaschau profitierte von seiner Nähe zu Reutte, dem regionalen Zentrum, und seiner Lage in der Nähe wichtiger Alpenrouten. In dieser Zeit entstanden die ersten Gasthöfe und Berghütten, die als Basis für Erkundungen und Bergbesteigungen dienten. Diese Einrichtungen lockten auch Bergsteiger an, die die umliegenden Gipfel als Herausforderung betrachteten.

Moderne Geschichte

Im 20. Jahrhundert durchlebte Lechaschau die Wirren der beiden Weltkriege, blieb aber weitgehend verschont von größeren Zerstörungen. In der Nachkriegszeit erlebte der Ort einen sanften wirtschaftlichen Aufschwung, vor allem durch den wiederauflebenden Tourismus. Die Erschließung neuer Verkehrswege und die Entwicklung neuer Freizeitkonzepte förderten diesen Trend. In den letzten Jahrzehnten hat Lechaschau seine touristische Infrastruktur weiterentwickelt, wobei auf nachhaltigen Tourismus und Schutz der natürlichen Umgebung Wert gelegt wird.

Bedeutende Persönlichkeiten

Der Ort war im Laufe seiner Geschichte ein Zuhause für zahlreiche ortsansässige Künstler und Talente. Auch wenn Lechaschau selbst keine weltberühmten Persönlichkeiten hervorgebracht hat, so ist es doch für seine herzlichen und kunstschaffenden Bewohner bekannt, die zur kulturellen Vielfalt der Region beitragen. Besucher wie Schriftsteller und Maler ließen sich von der landschaftlichen Schönheit inspirieren und trugen so zur Bekanntheit der Gegend bei.

Kulturerbe

Lechaschau zeichnet sich durch eine Vielzahl an historischen Bauwerken und einer reichen Tradition aus. Die Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert ist ein herausragendes Beispiel für den spätbarocken Baustil. Traditionelle Veranstaltungen und Feste, wie der jährliche Almabtrieb und das Kirchweihfest, tragen dazu bei, die kulturelle Identität des Dorfes zu bewahren. Diese Bräuche bieten Besuchern die Gelegenheit, die Region und ihre reiche Geschichte auf authentische Weise zu erleben.

Bergbahnen & Lifte in der Nähe
Füssener Jöchle Bergstation
Bergstation
1.821 m
Website
Almkopfbahn Bergstation
Bergstation
1.615 m
Sonnalmbahn
Bergstation
1.607 m
Krinnenalpe
Bergstation
1.505 m
Obere Karbahn
Reithlift
Reithlift
Bergstation Marienbergbahn II
Bergstation Marienbergbahn I
Talstation Marienbergbahn II

Mit dem Auto: Lechaschau ist über die A7 aus Richtung Deutschland oder die A12 aus Richtung Innsbruck erreichbar. Die Entfernung zu München beträgt etwa 120 km; nach Innsbruck sind es ca. 100 km. Vor Ort stehen in Lechaschau Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Mit der Bahn: Der nächste große Bahnhof ist Reutte in Tirol, der bestens in das österreichische Bahnnetz eingebunden ist. Von dort geht es weiter mit dem Regionalverkehr nach Lechaschau.

Mit dem Bus: Es gibt regelmäßige Busverbindungen von Reutte und anderen Orten in der Region. Flixbus bietet ebenfalls einige Verbindungen in nahegelegene Großstädte.

Mit dem Flugzeug: Die nächsten Flughäfen sind Innsbruck (ca. 100 km) und München (ca. 140 km). Von dort aus gelangen Sie mit Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln nach Lechaschau.

Vor Ort: Der öffentliche Nahverkehr ist gut organisiert und Gästekarten bieten oft kostenlose oder ermäßigte Fahrten an.

Frühling: Die Temperaturen liegen zwischen 5°C und 15°C mit zunehmenden Sonnentagen. Die Natur erwacht und bietet spektakuläre Wanderbedingungen, jedoch können die Wege im höheren Gelände noch schneebedeckt sein.

Sommer: Mit Temperaturen von 15°C bis 25°C ist der Sommer ideal für Outdoor-Aktivitäten. Die stabilen Wetterverhältnisse machen es zur besten Wanderzeit, wobei der Föhn gelegentlich für höhere Temperaturen sorgt.

Herbst: Der 'Goldene Herbst' bietet angenehme 10°C bis 20°C und hervorragende Fernsicht. Die bunten Herbstwälder laden zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Winter: Die schneereichen Winter mit Temperaturen von -5°C bis 5°C garantieren gute Bedingungen für Wintersportarten. Die Schneesicherheit der Region ist hoch.

Besonderheiten: Der Föhn kann besonders im Frühjahr und Herbst zu überraschend milden Temperaturen führen. Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr, meist in Form von Regen im Sommer und Schnee im Winter.

Parkplätze in der Nähe
IC-Reutte

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Kostenlos
Schlosskrone

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0,01 € Gebührenpflichtig
Kurhaus

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Kostenlos
Vils Hauptschule

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Kostenlos
Parkplatz Kino

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0,01 € Gebührenpflichtig
Hypo Vereinsbank

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0,00 € Kostenfrei
Fahrrad

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Kostenlos
Noch keine Einrichtungen erfasst.
Highlights
  • Thaneller - Beeindruckender Gipfel (2.341m)
  • Reuttener Seilbahnen - Atemberaubende Panoramablicke
  • Burgruine Ehrenberg - Historische Festungsanlage
  • Heiterwanger See - Malerischer Alpensee
  • Alpentherme Ehrenberg - Entspannende Wellnessoase
  • Plansee - Zweitgrößter Natursee Tirols
  • Highline179 - Eine der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt
  • Lechtaler Höhenweg - Spektakulärer Fernwanderweg
  • Stuibenfälle bei Reutte - Beeindruckende Wasserfälle
  • Pfarrkirche Lechaschau - Charmante Barockkirche
Aktivitäten
Bergwandern auf gut ausgeschilderten Routen Klettern im Klettergarten Rote Wand Mountainbiken auf den vielseitigen Trails Paragliding von den umliegenden Gipfeln Skifahren und Snowboarden in der Skiregion Reutte Langlaufen auf den gespurten Loipen Rodeln auf der Naturrodelbahn Schneeschuhwandern durch stille Wälder Tennis spielen auf den örtlichen Plätzen Wellness-Tage in der Alpentherme Ehrenberg Schwimmen und Paddeln auf dem Plansee Nordic Walking entlang der Lechauen
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