Au (i d Hallertau)

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Über Au (i d Hallertau)

Einleitung

Im Herzen Bayerns, eingebettet in die sanften Hügel der Hallertau, liegt das charmante Örtchen Au. Bekannt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt, bietet die Region nicht nur für Bierliebhaber einiges an Entdeckungen, sondern auch für Wanderer und Naturfreunde, die eine entspannte Umgebung mit wunderschönen Ausblicken schätzen.

Lage und Landschaft

Au in der Hallertau liegt in Oberbayern, etwa 60 Kilometer nördlich von München. Umgeben von sanft geschwungenen Hügeln und endlos erscheinenden Hopfenfeldern, bietet die Region eine idyllische Landschaft zum Entspannen und Erkunden. Die Hallertau ist von zahlreichen kleinen Bächen durchzogen, die das Landschaftsbild auflockern und für erfrischende Wanderungen sorgen.

Charakter und Ortsbild

Das Ortsbild aus traditionellen Bayerischen Häusern mit ihren typischen Satteldächern und gepflegten Vorgärten verleiht Au seinen rustikal-charmanten Charakter. Fachwerkhäuser und gut erhaltene Bauernhöfe prägen die Szenerie. Die Atmosphäre im Dorf ist ruhig und einladend, und die gastfreundliche Mentalität der Einheimischen lässt Besucher sich schnell heimisch fühlen.

Bergtouren und Wandern

Während beeindruckende alpine Gipfel in der Hallertau fehlen, können Wanderer in sanften hügeligen Landschaften entspannen. Die Region bietet zahlreiche Wanderwege durch Hopfengärten und Wälder. Eine beliebte Route führt vom Ortskern von Au über die umliegenden Hügel, wo man immer wieder mit herrlichen Panoramaaussichten belohnt wird. Die Wege sind in der Regel einfach bis mittelschwer und eignen sich für Familien oder gemütliche Wanderungen.

Wintersport

In Au selbst wird kein Wintersport betrieben, die Region bietet jedoch hervorragende Möglichkeiten für Winterwanderungen. Nördlich gelegene, kleine Anhöhen verwandeln sich bei Schneebedeckung in ideale Schlittenhügel für Familienausflüge. Größere Skigebiete sind von hier aus nicht weit entfernt, ein Tagesausflug in die bayerischen Alpen ist durchaus machbar.

Sehenswürdigkeiten

In Au sollte man sich die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt nicht entgehen lassen, ein beeindruckendes Bauwerk mit gotischem Einfluss und einem wunderschönen Innenraum. Ebenfalls sehenswert ist das Schloss Au, das zwar privat ist, sich aber gut für einen Fotostopp von außen eignet. Geschichtsliebhaber können sich in den kleinen, regionalen Museen über die Tradition des Hopfenanbaus informieren.

Infrastruktur für Bergsteiger

Auch wenn Au kein klassischer Ausgangspunkt für Bergsteiger ist, ist die Region infrastrukturell gut erschlossen. Um den Ort herum finden sich ausreichende Parkmöglichkeiten für Tagesbesucher. Lokale Gasthäuser und kleine Hotels bieten gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten. Bergbahnen sind hier nicht nötig, aber die Nähe zu den Bayerischen Alpen ermöglicht schnelle Zugänge zu anspruchsvolleren Touren.

Praktische Tipps

Die beste Reisezeit für einen Besuch in Au ist der Spätsommer bis Herbst, wenn die Hopfenfelder in voller Blüte stehen. Zwischen Ende September und Anfang Oktober kann man zudem die Hopfenernte miterleben. Für einen Besuch während des alljährlichen Hallertauer Volksfestes, das die reiche Kultur und Geschichte der Region feiert, sollten Reisende im späten Sommer ihre Reise planen.

Geschichte

Frühe Geschichte

Au in der Hallertau, ein kleiner Ort in Bayern, besitzt eine reiche und weit zurückreichende Geschichte. Die Region war bereits in der Römerzeit besiedelt, und es gibt Hinweise auf frühmittelalterliche Siedlungen. Der Ortsname "Au" leitet sich vom althochdeutschen Wort "ouwa" ab, das so viel wie "Feuchtwiese" bedeutet, was auf die Beschaffenheit des Geländes hinweist.

Entwicklung zur Neuzeit

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte Au mehrmals den Wechsel herrschender Mächte. Die Hallertau war Teil des Herzogtums Bayern, und im Mittelalter war das Gebiet für das Klosterwesen von Bedeutung. Auch durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und die Territorialverschiebungen des 19. Jahrhunderts blieb Au ein geschlechtsunabhängiger kleiner Flecken mit regionaler Bedeutung.

Aufstieg des Tourismus

Der Aufstieg des Tourismus in Au ist eng mit der Entwicklung der umliegenden Hallertau-Region verbunden. Als Teil der größten zusammenhängenden Hopfenanbauregion der Welt zog die Gegend im 19. Jahrhundert erste Reisende und interessiertes Publikum an, wobei der Ort selbst noch im Schatten der umliegenden größeren Städte blieb. Dennoch begann der Bau kleinerer Gasthäuser und Unterkunftsmöglichkeiten für Landwirte und Händler.

Moderne Geschichte

Im 20. Jahrhundert erlebte Au, wie viele andere europäische Orte, die Auswirkungen der Weltkriege. Während des Zweiten Weltkrieges blieb Au weitgehend unzerstört, profitierte jedoch im Nachkriegsboom von den prosperierenden landwirtschaftlichen Betrieben. In der Nachkriegszeit trugen Modernisierung und Ausbau der Infrastruktur zur Stabilität und dem leichten Wachstum des Ortes bei.

Bedeutende Persönlichkeiten

Während Au selbst vielleicht nicht mit weit bekannten Persönlichkeiten aufwarten kann, hat die Region einige Dichter und Denker hervorgebracht, die in der Umgebung lebten. Die Nähe zur Großstadt München brachte zudem immer wieder Künstler und Intellektuelle in die Umgebung, die die landschaftliche Ruhe der Hallertau zu schätzen wussten.

Kulturerbe

Das kulturelle Erbe von Au in der Hallertau ist eng mit der Geschichte des Hopfenanbaus verbunden. Traditionelle Bauwerke, darunter ehemalige Gutshöfe und kleine Kirchen, zeugen von der bäuerlichen Architektur des vergangenen Jahrhunderts. Die Traditionen des Hopfenfestes und regionale Feierlichkeiten ziehen sich durch die Identität des Ortes und sind heutzutage ein wesentlicher Bestandteil des touristischen Lebens in der Hallertau.

Mit dem Auto: Au in der Hallertau erreicht man bequem über die Autobahn A9 München-Nürnberg, wobei man die Ausfahrt Pfaffenhofen nimmt. Von München sind es etwa 60 km, von Nürnberg ca. 100 km. Vor Ort stehen zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Mit der Bahn: Der nächstgelegene Bahnhof ist Mainburg, von dem aus man mit dem Zug weiterreisen kann. Es gibt regelmäßige Verbindungen von München und Nürnberg.

Mit dem Bus: Flixbus bietet Verbindungen nach Mainburg an. Von dort aus sind lokale Busverbindungen verfügbar.

Mit dem Flugzeug: Der nächstgelegene Flughafen ist München, etwa 50 km entfernt. Von dort aus erreicht man Au bequem mit dem Mietwagen oder der Bahn.

Vor Ort: Ein gut vernetztes öffentliches Nahverkehrssystem ermöglicht einfache Fortbewegung. Viele Orte bieten Gästekarten für kostenlose oder ermäßigte Nutzung des ÖPNV an.

Frühling: Die Temperaturen liegen zwischen 10°C und 18°C, ideal für Wanderungen und Ausflüge in die Natur.

Sommer: Mit Temperaturen zwischen 20°C und 25°C bietet der Sommer die beste Zeit für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Schwimmen in Seen.

Herbst: Der goldene Herbst mit milden Temperaturen um 15°C eignet sich hervorragend für Spaziergänge durch die sich verfärbenden Wälder und bietet klare Fernsicht.

Winter: Schneesicherheit ist in den höheren Lagen der Voralpen gegeben, die Temperaturen schwanken von -5°C bis 5°C.

Besonderheiten: Durch den Föhn entstehen milde Wetterperioden, und Niederschläge sind über das Jahr verteilt, wobei der Sommer die regenreichste Zeit ist.

Touren und Gipfelinformationen werden noch ergänzt.
Noch keine Einrichtungen erfasst.
Highlights
  • Wendelstein - Herrlicher Aussichtsberg (1.838m)
  • Wallfahrtskirche Birkenstein - Pittoreske Barockkirche
  • Tegernsee - Malerischer Alpenrandsee
  • Georgiberg - Idyllischer Weinberg
  • Chiemsee - Das Bayerische Meer mit Herreninsel
  • Reisbachslucht - Beeindruckende Schluchtwanderung
  • Seilbahn Wallbergbahn - Atemberaubender Panoramablick
  • Benediktinerkloster Ettal - Geschichtsträchtige Abtei
  • Kampenwand - Alpinistischer Treffpunkt (1.669m)
Aktivitäten
Bergwandern im Wendelsteingebiet Mountainbiking entlang der Isar Klettern an der Kampenwand Skifahren am Sudelfeld Rodeln am Wallberg Langlauf im Chiemgaubereich Segeln und Bootfahren auf dem Chiemsee Wellness in den Thermen von Bad Wiessee Paragliding vom Tegernsee Kulturwandern zu Klöstern und Kirchen Schneeschuhwandern in den Bayerischen Voralpen
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